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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

08. Dezember 2016 | 10:52 Uhr

Hohenfelde : Die Schlaglochpiste ist Vergangenheit

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Bauabnahme der Straßensanierung in Hohenfelde und der Verbindung nach Bolz.

„Die Straße in Hohenfelde sah schlimm aus – Loch an Loch“, so Borkows Bürgermeisterin Regina Rosenfeld anlässlich der gestrigen Bauabnahme des innerörtlichen Asphaltbandes sowie des Borkower Anteils am Verbindungsweg nach Bolz.

740 Meter hinter Hohenfelde verläuft am Waldrand die Gemarkungsgrenze zur Gemeinde Mustin. Darum gab es auch zwei verschiedene Ausschreibungen für die Baumaßnahmen. Die Straßenlänge zwischen Hohenfelde und Bolz beträgt exakt 2,41 Kilometer.

Im Bolzer Bereich war die Sanierung bereits etwas eher erledigt, jetzt zog Hohenfelde nach. Die Kraftfahrer können nun auf Top-Straßen von der B 192 über Woserin, Hohenfelde bis Bolz durchfahren. Über die Kreisstraße 108 gelangt man weiter auf die B 104 (Kreuzung Mustin/Warnow).

Insgesamt kostete der ländliche Wegebau auf dem Hohenfelder Teilstück 180 000 Euro, wobei die Höchstförderung von 90 Prozent zum Tragen kam. Die Maßnahmen im Elf-Häuser-Ort selbst kamen aus einem anderen Fördertopf, dem für die „öffentliche Dorferneuerung“, erläutert Hartmut Stadie, Sachbearbeiter Flurneuordnung im Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt (Stalu) Westmecklenburg. Hierbei wurden 75 Prozent der insgesamt ca. 150 000 Euro betragenden Nettokosten gefördert. Die Maßnahmen sowohl in Hohenfelde als auch in Bolz liefen laut Stadie „über das Bodenordnungsverfahren“. Die Gelder für die Hohenfelder Dorferneuerung teilen sich Gemeinde, Stalu sowie der Versorger Eurawasser.

In Hohenfelde wurden zudem die Bushaltestelle neu gepflastert und sie erhielt spezielle, für sicheres Ein- und Aussteigen vorgeschriebene Kasseler Borde. Zudem gibt es jetzt – wichtig u.a. für den Schülerbus – einen Wendehammer. Auch stehen im Ort nunmehr sechs Straßenlampen mit LED-Beleuchtung. Noch aufgestellt wird eine „Verweileinheit“, bestehend aus Bank, Tisch und Überdachung, auch fehlte gestern – aus Bolz kommend – das Ortsschild. Das soll schnell geschehen, sonst können die Kraftfahrer mit 100 km/h durch Hohenfelde fahren.

Die 240 Meter lange Straße im Dorf ist 3,50 Meter breit, plus je ein Meter Bankette. Außerorts misst der Verbindungsweg nach Bolz 4,50 Meter. Darum werden hier sicherheitshalber noch Leitpfosten aufgestellt, die für den ländlichen Wegebau nicht vorgeschrieben sind. Als Ausgleich für die Flächenversiegelung werden sechs Obstbäume gepflanzt, je drei in Hohenfelde und beim Borkower Friedhof.

Zugleich erklärte Bürgermeisterin Rosenfeld gegenüber SVZ, dass die Straße Borkow – Woserin, ein Teil davon ist Schlagloch übersät, entsiegelt wird. Das heißt, die Straße wird zurück gebaut und danach als Sandweg für landwirtschaftliche Fahrzeuge und Radfahrer nutzbar sein.

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erstellt am 07.Okt.2016 | 11:56 Uhr

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