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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

29. März 2017 | 13:07 Uhr

Sternberg : „Der kleine Zahlenteufel“

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Ein-Personen-Theaterstück gestern in der Sternberger Sporthalle für die Grundschüler.

Zweimal pro Schuljahr steht an der Alexander-Behm-Grundschule in Sternberg Theater auf dem Programm. „Vor Weihnachten fahren wir immer nach Schwerin. Und im zweiten Halbjahr gibt es dann ein Programm hier in Sternberg. Mal ein Zauberer, ein Musical oder musikalische Früherziehung“, erläutert Viola-Petra Marx, die stellvertretende Schulleiterin.

Gestern Vormittag um 10.15 Uhr war es wieder so weit. Das Ein-Personen-Theaterstück „Der kleine Zahlenteufel“ stand auf dem Programm. Spielstätte war die Sporthalle, „denn zuletzt im Rathaussaal funktionierte es mit den ganzen Kindern nicht. Wir mussten die Klassen teilen“, so Marx. In der Sporthalle war hingegen genug Platz für die ca. 200 Mädchen und Jungen.

„Wo ist denn der Teufel?“, rief der achtjährige Leo aus Kobrow, die Sporthalle betretend, mit Blick auf das gruselig wirkende Bühnenbild. Lara (7) aus Wamckow, ebenfalls aus der Klasse 2a, war „auch ganz gespannt“.

Dann endlich trat der Zahlenteufel auf die Bühne. Es war eine „Teufeline“, die freie Schauspielerin Hannah Baus aus Berlin – von der „Theaterbühne Nimmerland“ aus Konstanz für Sternberg gebucht. Mit dem Stück ist Baus „seit anderthalb Jahren auf Tournee“.

Die Geschichte ist schnell erzählt. Der Zahlenteufel hat absolut keinen Bock auf Mathe und will die Zahlen abschaffen. „Zahlen bedrohen unser Glück und damit ist jetzt Schluss“, verkündet er, teilweise singend und die Kinder häufig mit ins Programm einbeziehend. Als Gegenspieler fungierte „Der große G“ im Hintergrund und der bot dem Zahlenteufel eine Wette an mit drei Aufgaben, in denen „keine Zahlen vorkommen und zur Lösung keine Zahlen gebraucht werden“. Bei Frage drei: „Beruhige den Kuckuck in der Kuckucksuhr“ musste der Zahlenteufel scheitern, denn der Kuckuck schimpfte wie ein Rohrspatz wegen geklauter Zahlen auf der Uhr und gab erst wieder Ruhe, als die fehlenden Zahlen wieder drauf waren. Somit hatte der Zahlenteufel die Wette verloren und durfte bis „in die Ewigkeit kein Tageslicht mehr sehen“. Und die Kinder erfuhren: Ohne Zahlen geht es nicht…

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erstellt am 19.Mär.2017 | 06:52 Uhr

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