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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

10. Dezember 2016 | 04:04 Uhr

Sternberg : Bunte Laternen erhellen Sternberg

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Der großer Umzug der Kitas „Sonnenschein“ und „Am Berge“ durch Sternberg sorgte für Aufmerksamkeit in der Stadt.

Vor der Kita „Sonnenschein“ in Sternberg sind Kinderstimmen zu hören. Sie haben bunte Laternen mitgebracht, viele davon kunstvoll selbst gestaltet und aus Pergament, Karton und Papier gebastelt. Warm eingepackt warten sie gespannt, was passiert und vergleichen ihre Laternen. Jedes Kind hat für sich die schönste. Pia zeigt stolz ihrer Freundin Franziska ihre Prinzessin-Laterne.


Umzug sorgt für Aufmerksamkeit


„Ich geh‘ mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir“, schallt dann aus den Musikboxen, die Michael Schwertner aus Brüel auf seinem Autodach angebracht hat. Pünktlich um 17 Uhr, angeführt von zwei Streifenwagen der Polizei und einem Einsatzwagen der Freiwilligen Feuerwehr Sternberg, setzt sich der große Umzug in Bewegung und sorgt für Aufmerksamkeit in der Stadt. Autos bleiben stehen, Menschen kommen aus den Häusern. Das freut Ramona Emig, Leiterin der Kita „Sonnenschein“: „Die Kinder stehen heute im Mittelpunkt und haben Spaß.“

Vom Finkenkamp geht es zur Kreuzung B 104/B 192 Mecklenburgring. Hier warten schon die Kinder der Kita „Am Berge“ mit ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern. Nacheinander reihen sie sich ein. Es wird dunkler, die unzähligen Laternen und beleuchteten Kinderwagen sind immer besser zu sehen.

Der Laternenumzug ist eine gemeinsame Aktion beider Einrichtungen, die deren Leiterinnen Ramona Emig (Sonnenschein) und Kerstin Ziebarth (Am Berge) zusammen mit der Feuerwehr organisiert haben. „Nach unserem letzten Laternenfest wurde auf der Elternversammlung der Wunsch geäußert, ob wir so etwas nicht mal mit der anderen Kita zusammen machen wollen“, erzählt Emig gegenüber SVZ. Sofort habe sie Kerstin Ziebarth gefragt. „Die Meinungen unserer Eltern waren gemischt, aber ich habe gesagt, dass wir es machen“, sagt Ziebarth.

Es wurde dann ein „neutraler Platz gesucht“, so Emig und man fand ihn schließlich bei der Feuerwehr. „Die Idee für einen Laternenlauf gibt es schon länger bei uns. Da kam die Anfrage genau richtig“, sagt Gruppenführer Oliver Borat. Er und die anderen Kameraden stellen Sitzmöglichkeiten, versorgen Groß und Klein vor dem Platz am Feuerwehrgerätehaus mit Bratwurst und heißen Getränken. Die Feuerschalen sind nach dem Umzug ein beliebter Ort zum Aufwärmen und Stockkuchen backen. Auch die Technik und die Fahrzeuge der Feuerwehr können bestaunt werden.

Wie im Lied leuchten am Himmel die Sterne. „Der Umzug ist eine tolle Idee. Es ist eine sehr schöne Atmosphäre hier“, sagt Nicole Milz aus Groß Görnow. Auch die Kinder sind begeistert. Der siebenjährige Jonas strahlt: „Der Weg war gar nicht so schlimm.“ Von der Stimmung gefangen, sind sich Emig und Ziebarth einig: „Wir werden das zur Tradition machen.“

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erstellt am 07.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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