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Lokales

30. Juli 2016 | 20:44 Uhr

Angelverein : Rühstädter Angler mit guter Saison

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Angelerfolge und zahlreiche Veranstaltungen stehen schwieriger Jugendarbeit gegenüber

Wertungsangeln für die Meisterschaft, Raubfischangeln, Familienangeln, Rentnerangeln, Spiel- und Vereinsabende: Manfred Baumgart, Vorsitzender des Angelvereins Elbe-Havel Rühstädt, ist mit der Saison 2014 durchaus zufrieden. „Ein Verein lebt von gemeinsamer Aktivität, von Erlebnissen“, konstatiert er.

Rund 70 Angelfreunde sind derzeit im Rühstädter Verein organisiert. „Die Zahl ist relativ konstant, wir sind offen für alle und nicht auf die Gemeinde Rühstädt beschränkt, haben Mitglieder aus Wittenberge, Perleberg und sogar aus Berlin.“ Schwierig sei es allerdings, den Nachwuchs zu sichern. „Wir haben da das gleiche Problem wie Feuerwehren und Sportvereine. Es gibt immer weniger Kinder, und die müssen sich entscheiden, was sie machen wollen“, so Baumgart, der dem Verein seit 30 Jahren vorsteht. Diejenigen, die sich fürs Angeln begeistern, fänden meist über Eltern oder Großeltern, manchmal auch über Freunde zur Fischwaid. „Die Zeiten, wo unsere Jugendgruppe 18 Mann stark war, sind allerdings vorbei. Heute sind fünf Jungangler im Verein aktiv.“

Mit Blick auf die Fangergebnisse im Jahr 2014 können die Rühstädter aber durchaus zufrieden sein. Vor allem bei den Hegefischen konnten die Petrijünger gute Fischmengen erbeuten. „Das ist aber kein stupides Fischen auf Masse“, stellt Manfred Baumgart klar. „Diese Maßnahmen sind notwendig, um die Bestände konstant zu halten.“ Generell sei es den Anglern ein Anliegen, die Gewässer gut zu bewirtschaften, denn nur so sei der Fangerfolg langfristig zu sichern. „Wir kümmern uns um rund 30 Hektar Gewässer, die wir sowohl landschaftlich pflegen als auch mit Fischbesatz bestücken“, sagt Baumgart.

Vor diesem Hintergrund mahnt er alle Angler, sich an die Fanggrenzen zu halten. „Wenn einer vormittags zwei Hechte fängt und am Nachmittag noch drei Zander aus dem Wasser zieht, dann hat das mit unserem Ansinnen, die Natur zu nutzen und zu schützen, wenig zu tun.“ Gleiches gelte für das Befahren von Deichanlagen mit Autos. „Das muss nicht sein, das sorgt nur für Ärger mit den Behörden.“

Für die Zukunft wünscht sich der Vereinschef, dass es endlich mit der Sanierung alter Elbarme vorangeht. „Der Bälower Haken und der Bälower Breitling sind zwei solcher Altarme, die für die Fische als Laichgründe gut geeignet wären. Allerdings sind die beiden Gewässer heute verlandet und zugewuchert.“ Vielleicht ergebe sich im Zusammenhang mit dem Deichbau die Chance, etwas zu bewegen, hofft er.

Für den Angelverein steht ein wichtiges Ereignis in diesem Jahr noch aus. „Der Anglerball ist unsere große Feier im Jahr. Sie findet am Samstag, dem 8. November, ab 19 Uhr in der Gaststätte ,Dörpkrog an Diek‘ in Abbendorf statt. Die Vereinsmitglieder und Gäste sind herzlich eingeladen.“ Um Anmeldungen wird bis Montag, den 3. November, unter Telefon 038791/6763, -6664 oder - 7056 gebeten.

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erstellt am 26.Okt.2014 | 08:48 Uhr

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