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Norddeutsche Neueste Nachrichten

10. Dezember 2016 | 19:32 Uhr

FC Hansa Rostock : Zum vierten Mal in Folge 1:1

vom

FC Hansa kassiert bei Wehen Wiesbaden sein schnellstes Gegentor in der 3. Liga und schafft nur noch den Ausgleich durch Gebhart

Der FC Hansa kann in der 3. Fußball-Liga nicht mehr gewinnen. Die Rostocker kamen gestern Abend zum Auftakt des 16. Spieltages beim SV Wehen Wiesbaden über ein 1:1 nicht hinaus. Es war bereits das vierte 1:1 in Serie.

Drei Änderungen gegenüber dem 1:1 gegen Werder Bremen II nahm Trainer Christian Brand vor. Tommy Grupe rückte aus dem Mittelfeld zurück und ersetzte den Rot-gesperrten Marco Kofler. Zudem kehrte Timo Gebhart nach Gelb-Rot-Sperre zurück und sollte auf Linksaußen wirbeln. Für ihn setzte sich Kerem Bülbül auf die Auswechselbank. Des Weiteren bekam Melvin Platje im Sturmzentrum eine Chance, spielte an Stelle von  Marcel Ziemer.

Nach nur 22 Sekunden war der Matchplan über den Haufen geworfen, und die zuletzt fünfmal sieglosen Gastgeber lagen in Front. Michael Gardawski verlor den Ball an Manuel Schäffler. Dessen Ball zur Mitte spitzelte Luca Schnellbacher zum 1:0 für Wiesbaden über die Linie. Es war das schnellste Hansa-Gegentor in der 3. Liga. Kurios: Zuvor hielt auch Wehen den Rekord. Der aktuelle Rostocker Tobias Jänicke hatte im Mai 2014 nach 29 Sekunden getroffen, Endstand damals ebenfalls 1:1.

In der 10. Minute hätte Hansa fast die richtige Antwort gegeben, doch SVWW-Keeper Max Reule kratzte einen Kopfball von Stefan Wannenwetsch nach Flanke von Stephan Andrist aus dem Winkel. Die Gäste versuchten das Spiel zu machen, leisteten sich jedoch immer wieder einfache Abspielfehler im Aufbau, so dass verheißungsvolle Möglichkeiten Mangelware blieben. Christian Dorda, der für den im Gesicht verletzten Dennis Erdmann ins Spiel gekommen war (32.), schoss aus 19 Metern drüber (41.). Müller zielte für Wehen zu genau, traf nur den Außenpfosten (43.). Trotzdem gelang Hansa noch der Ausgleich. Gardawski trieb die Kugel durchs Mittelfeld, schickte Andrist, der Gebhart bediente – 1:1 (45.).

Die zweite Hälfte begann mit einer Schrecksekunde. Keeper Schuhen ließ einen Ball wieder aus den Händen rutschen, doch parierte er anschließend gegen Schnellbacher (47.). Danach war zunächst Hansa zielstrebiger. Doch sowohl Andrist (55.) als auch Wannenwetsch (63.) brachten im Eins gegen eins den Ball nicht an  Reule vorbei. Die Rostocker wollten den Dreier unbedingt, brachten nach Marcel Ziemer auch Kerem Bülbül, um noch mehr Druck auszuüben. Doch in der Schlussphase hatte es dann sogar eher den Anschein, als wären die Gastgeber einen Tick gefährlicher. Zu einem Treffer langte es auf beiden Seiten aber nicht mehr. Auch nicht für Ziemer, der nach starker Einleitung von Gebhart und zu ungenauer Eingabe von Andrist den Ball verpasste (90.).

Wehen Wiesbaden: Reule – Funk, Dams, Ruprecht, Mintzel – Schäffler, Pezzoni (V), Andrich (81. Mvibudulu), Lorenz –  Müller, Schnellbacher. Rostock: Schuhen (V) – Jänicke, Henn, Grupe (V), Gardawski – Erdmann (V/32. Dorda), Stevanovic (72. Bülbül) – Andrist (V), Wannenwetsch, Gebhart – Platje (60. Ziemer)

Schiedsrichter: Brütting (Effeltrich)
Zuschauer: 3700
Tore: 1:0 Schnellbacher (1.), 1:1 Gebhart (45.)

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erstellt am 25.Nov.2016 | 21:11 Uhr

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