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Norddeutsche Neueste Nachrichten

26. September 2016 | 15:55 Uhr

Blindentennis : Zahlen und Fakten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

• Geschichte: Erfunden wurde Blindentennis vom Japaner Miyoshi Takei im Jahr 1990. Dort ist das Spiel als Soundball bekannt. 2007 wurde die Sportart auch in England eingeführt, auch in Polen wird sie gespielt. Ende April 2016 lud die Gold-Kraemer-Stiftung mit dem Deutschen Tennisbund und dem Deutschen Behindertensportverband Blinde und Sehbehinderte zu einem Workshop „Tennis für alle“ in Köln. Mit den Erfahrungen von dort sollten sie in ihren Heimatorten regionale Gruppen gründen – so wie es in Rostock passierte.

• Regeln: Gespielt wird auf einem Badmintonfeld oder dem halben Tennisfeld. Die Linien sollten zur besseren Orientierung für die Sportler mit einem Band mit rauer Oberfläche abgeklebt werden. Gespielt wird mit Junior-Tennisschlägern und einem speziellen gelben oder schwarzen Softball, der mit Metallstiften gefüllt ist und deshalb klappert. Bei Blinden darf der Ball vor dem Rückschlag dreimal aufspringen, bei Menschen mit geringer Sehkraft zweimal, bei Sehenden einmal. Diese Regeln ermöglichen, dass Menschen mit und ohne Behinderung gegeneinander spielen können.

• Finanzierung: Bisher komplett privat, in Rostock ist die Gründung eines Vereins geplant

• Informationen: www.gold-kraemer-stiftung.de/leistungen/sport/tennis-fuer-alle.html; Kontakt über Chris Kaplan per E-Mail an lapentti.nc@gmx.net

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erstellt am 22.Sep.2016 | 12:00 Uhr

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