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Wir können richtig

28. März 2017 | 17:58 Uhr

Forschung : Rostock bewirbt sich um Milliarden-Projekt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Das Thema „Die Küstengesellschaft im Wandel“ würden Uni, Thünen-Institut für Ostseefischerei, Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde und das Max-Planck-Institut für demografische Forschung über sieben Jahre bearbeiten. #wirkoennenrichtig

Unter Führung der Uni Rostock laufen an mehreren Instituten der Hansestadt die Vorbereitungen für die Bewerbung um ein Exzellenzcluster auf Hochtouren. Bundesweit gibt es aktuell 190 Absichtserklärungen, von denen 40 bis 50 gefördert werden. Bis zu 60 Projektstellen können geschaffen werden.

Das Projekt steht unter dem Motto „Die Küstengesellschaft im Wandel“, so der Rostocker Prorektor für Forschung, Udo Kragl. Es gehe um das Wechselspiel an der Küste zwischen der technischen Nutzung wie dem Schiffbau oder der Nutzung der Windenergie mit den Lebensgesellschaften in Küstennähe oder im küstennahen Wasser. Die Forscher wollen überprüfen, wie Tiere und Pflanzen durch den Eintrag von Nähr- und Schadstoffen beeinflusst werden . „Wir können wesentliche Teile der Rostocker Forschungsaktivitäten in die Waagschale werfen.“

Neben mehreren Instituten der Uni seien das Thünen-Institut für Ostseefischerei, das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde und das Max-Planck-Institut für demografische Forschung beteiligt. Die Bewerbung ist Resultat der Gründung der interdisziplinären Fakultät im Jahr 2007 mit ihren Profillinien „Leben, Licht und Materie“, „maritime System“, „Altern des Individuums und der Gesellschaft“ sowie „Wissen-Kultur-Transformation“.

„Es handelt sich um die Schaffung eines Strukturwandels in der Universität“, so Kragl. Die Anträge für die Exzellenzcluster müssen bis 3. April eingereicht sein, im September soll die Entscheidung fallen. Vom 1. Januar 2019 an geht es dann bundesweit für die Dauer von sieben Jahren um insgesamt 3,73 Milliarden Euro.

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