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25. März 2017 | 03:00 Uhr

Warnemünde : Heinrich-Heine-Schule bekommt Aula

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Im kommenden Jahr startet der Umbau der Einrichtung. Kinder lernen dann in Containern #wirkoennenrichtig

Die Heinrich-Heine-Schule soll saniert und umgebaut werden. Weil es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude von 1881 handelt, ist dafür besonders viel Fingerspitzengefühl erforderlich. Darüber informierte Sigrid Hecht, Chefin des Kommunalen Eigenbetriebes für Objektbewirtschaftung und -entwicklung (KOE) am Dienstag im Ortsbeirat.

Vorbehaltlich aller Genehmigungen startet der Bau 2018. „Die Bauzeit beträgt zwei Jahre“, sagt Hecht. Weil der Schulbetrieb sich während des Vorhabens nicht am Standort aufrecht erhalten lässt, wird ein Container-Platz auf dem Sportplatz in der Heinrich-Heine-Straße eingerichtet. Die Sorgen der Sportler, dass dort Sportflächen beeinträchtigt werden, zerstreute Hecht. Für den Zusatzstandort wird eine Million Euro fällig. Die Gesamtinvestition für das andere Vorhaben beträgt sieben Millionen Euro, davon stammen fünf Millionen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre).

Für den Erweiterungsbau wird das alte Hortgebäude abgerissen. Der Neubau entsteht auf der der Seite zur Schulstraße. „Weil der Anbau mit dem vorhandenen Baukörper verbunden wird, schaffen wir Barrierefreiheit im gesamten Schulgebäude“, sagt Hecht. Der Erweiterungsbau enthält im Erdgeschoss einen Essensraum, eine Aula und weitere Funktionsräume. Gerade eine Aula ist für die Schule wichtig, wie alljährlich das Treppenhauskonzert verdeutlicht. Das ist zwar romantisch, aber die Nachfrage oft größer als der Platz. In das erste Geschoss ziehen ein Computer-Kabinett und ein Fachraum für Musik sowie zwei Förderräume, im Staffelgeschoss befinden sich zwei Klassenräume.

„Diese neue Schule ermöglicht noch eine flexiblere Nutzung“, freut sich auch Schulamtsleiter Martin Meyer. Er nahm den Warnemündern die Sorgen, dass nicht alle Klassen in den Containerstandort passen. „Die Container sind zwei oder drei Quadratmeter größer als die derzeitigen Klassenräume“, sagt er.

Die Entscheidung für den Containerstandort hängt auch mit dem Platz an der Schule zusammen. Die Kinder wären umgeben von einer Baustelle und Lärm, auch der Bauablauf würde vom Schulbetrieb gestört.

Mit dem Architekturbüro Albert und Baier hat der KOE Architekten gewonnen, für die ein sensibler Umgang mit Denkmälern zum Arbeitsalltag gehört und die in dieser Hinsicht schon positive Spuren in der Hansestadt hinterlassen haben.

Die KOE-Chefin will noch einmal in den Ortsbeirat kommen, wenn der Bauantrag fertig ist. Beirats-Chef Alexander Prechtel (CDU) und die anderen Mitglieder fanden die Pläne zur Erweiterung der Heine-Grundschule gut.

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erstellt am 16.Mär.2017 | 08:00 Uhr

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