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#wirkoennenrichtig heimat : Eine Kirche für die Vorstadt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

In jeder Wochenendausgabe der NNN veröffentlichen wir historische Ansichten unserer Hansestadt Rostock.

Für die Vorstadtkirchengemeinde in Rostocks Westen plante man um die Jahrhundertwende den Bau eines Gotteshauses auf dem Heiligen-Geist-Feld vor dem Kröpeliner Tor. Lange hatte der Rat, damals der Patron der Gemeinde, mit sich gerungen. Sollte das Projekt umgesetzt werden, hatte die Stadt schließlich Baukosten von einer halben Million Mark aufzubringen. Endlich, am 4. August 1905, erfolgte der erste Spatenstich. Die Einweihung der Heiligen-Geist-Kirche, die nach Plänen des Lübecker Architekten Johannes Vollmer (1845-1920) nahezu ausschließlich von heimischen Handwerksbetrieben errichtet worden war, fand am 26. April 1908 statt. Dieses Foto aus der Nachkriegszeit dokumentiert nicht nur eine beneidenswerte „Verkehrsruhe“ rund um die Borwinstraße, sondern auch noch einen betagten Zeugen der frühen städtischen Stromversorgung, wie den Leitmast rechts im Bild.

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erstellt am 19.Mär.2017 | 15:00 Uhr

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