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07. Dezember 2016 | 15:27 Uhr

Jubiläumsprojekt : CJD-Schüler gestalten eigene Bibel

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

#wirkoennenrichtig: Zum 25. Jubiläum hat sich die Chistophorusschule ein eigenes Gottesbuch geschenkt. Bindung und Fertigstellung für Sommer anvisiert.

Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri, Deuteronomium – anlässlich des 25-jährigen Bestehens ihres Campus, haben alle Schüler des Rostocker Christophurusgymnasiums gemeinsam eine eigene Schulbibel gestaltet. Das Projekt war eines von knapp 20, die Lehrer und Schüler in der vergangenen Festwoche zum Jubiläum gestaltet haben.

„Es gab für jedes Stück einen Maler und einen Schreiber“, erklärt Romy Paucker. Die Elftklässlerin sei für den schriftlichen Teil zuständig gewesen. „Es sollte aber nicht einfach nur abgeschrieben, sondern auch ansprechend gestaltet werden“, sagt Romy. So habe sie ihre Bibelstelle mit einer mittelalterlichen Initiale am Beginn geschmückt und eine Umrandung gewählt, die das Textstück aussehen lässt wie eine alte Schriftrolle. „Die Grundidee war es, dass wirklich jeder ein Teil des Projekts wird“, sagt Religionslehrerin und Mitkoordinatorin Barbara Fafinsky. Zuvor habe eine Vorbereitungsgruppe der Fachschaft Religion alle 66 Bücher der Bibel in kleine Abschnitte geteilt, auf ihre Umsetzbarkeit geprüft und an die Schüler übergeben. Die bekamen jeweils das Original und eine Version mit Erklärungen.

Eine Auswahl der fertigen Werke ist derzeit im Dachgeschoss des Hauses 2 neben dem Christophussaal zu sehen. Ziel ist es jedoch, alle Einzelseiten zu ordnen und zu einer gebundenen Bibel zusammenzubringen. „Bei der Vielzahl werden es auf jeden Fall mehrere Bände“, sagt Religionslehrerin Barbara Fafinsky, die das Projekt mitgeleitet hat. Sie gehe von fünf bis sechs Bänden aus, die bis zu den Abiturprüfungen, spätestens aber bis zu den Sommerferien, fertig werden sollen. „Die Schulbibel wird dann erst mal im Christophorussaal ausgestellt werden und später in unsere Schulbibliothek gehen“, sagt Fafinsky. Dabei soll das Werk aber nicht nur im Regal stehen und gut aussehen: „Die Schulbibel soll natürlich auch im Unterricht genutzt werden.“ So sei langfristig auch geplant, das fertige Gottesbuch zu digitalisieren und jedem Schüler zur Verfügung zu stellen.

„Es war ein wirklich spannendes Projekt“, sagt Elftklässlerin Romy. „Es ist schön, dass jeder beteiligt wurde und wir etwas haben werden, an das wir uns auch nach der Schulzeit noch erinnern können und sagen: Da habe ich mitgemacht“, sagt CJD-Schülerin Romy Paucker.

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