zur Navigation springen

Wir können richtig

08. Dezember 2016 | 03:03 Uhr

Reutershagen : Bürger warten auf den Markt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Baustart für Sanierung wird nicht vor Frühjahr 2017 sein. Fertigstellung mit Kreisverkehr statt Ampel in der Goerdelerstraße für 2018 anvisiert.

Mehr Platz für frische Produkte, neue Bushaltestellen und grüne Inseln zum Verweilen – die Pläne für den neuen Markt Reutershagen sind vielfältig und konkret. Wann sie umgesetzt werden, hängt aber noch immer in der Schwebe. „Die Bauplanung wurde uns in der Sitzung im März vorgestellt – seitdem warten wir auf den Baubeginn“, sagt der Vorsitzende des Ortsbeirats Reutershagen, Peter Jänicke (Linke). Bisher tue sich am Markt noch nichts.

Dabei hatte Bausenator Holger Matthäus (Grüne) auf der Sitzung im März einen Baubeginn im Herbst 2016 anvisiert. Er wolle sich dafür einsetzen, dass das Zentrum des Stadtteils endlich so aufgewertet werde, wie es sich gehört, so der Senator. Stand jetzt: Die Ausschreibungen für den ersten Teilabschnitt starten Ende 2016, informiert Heiko Tiburtius, Leiter des Amts für Verkehrsanlagen. Baubeginn sei in der Walter-Stoecker-Straße und den Bereichen mit Buswende und -haltestellen dann im Frühjahr 2017 möglich.

Schon seit der Wende kämpfen die Reutershäger für einen neuen Marktplatz, warten aber bisher vergeblich: „Erst wurde wieder mit grenzenlosem Optimismus geplant und dann ziehen sich die Dinge doch wieder in die Länge“, sagt Ortsbeiratschef Jänicke. Man könne nur hoffen, dass so schnell wie möglich vorangehe.

Für die Sanierung des Markts steht Bausenator Matthäus zufolge mehr als eine Million Euro aus den Haushalten 2016 bis 2018 zur Verfügung – dass gebaut werden wird, also außer Frage. Die für den Frischemarkt zur Verfügung stehende Fläche soll um 25 Prozent größer werden, so Bauamtsleiter Tiburtius – von 1200 Quadratmetern auf 1500 Quadratmeter. Damit wird auch das Angebot für die Stadtteilbewohner wachsen.

Außerdem soll das Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) durch den Umbau attraktiver und verbessert werden. Dafür habe die Stadt Fördermittel vom Land beantragt, so Tiburtius.

Nach der Sanierung des Markts – dem ersten von zwei Bauabschnitten – soll an der Kreuzung Ulrich-von-Hutten-Straße/Goerdelerstraße ein Kreisverkehr mit etwa 40 Metern Durchmesser die vorhandene Ampelanlage ersetzen und den Verkehr rund um den Markt noch flüssiger machen. Auch für dessen Schaffung hatte sich der Bausenator bei dem zuständigen Rostocker Planungsbüro Inros Lackner eingesetzt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen