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Jugend forscht : Beste Forscher des Landes gekürt

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

66 junge Wissenschaftler aus MV präsentieren der Jury naturwissenschaftliche Projekte. Sieger kommen aus Rostock #wirkoennenrichtig

Vom Ei in der Mikrowelle über geheime Codes im Morsealphabet bis hin zu selbststeuernden Minifahrzeugen: 66 Schüler haben beim 27. Landeswettbewerb Jugend forscht an den vergangenen zwei Tagen ihre 35 spannenden und innovativen Projektbeiträge aus den Fachbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik in der Stadthalle vorgestellt. Damit haben sich weniger Jugendliche beteiligt als im Vorjahr.

„Die meisten Beiträge stammen von Rostocker Schülern“, sagt Wemag-Sprecher Michael Enigk. Gemeinsam mit den Rostocker Stadtwerken agiert der Schweriner Energieversorger seit 19 Jahren als Pate für den Forschungswettbewerb. Ziel sei es nach wie vor, die naturwissenschaftlichen Interessen und Kompetenzen der jungen Leute zu fördern, so Enigk. „Vor allem Nachhaltigkeit ist inzwischen ein großes Thema für die Schüler.“ In welchen Bereichen organische Leuchtdioden (LEDs) künftig noch intensiver genutzt werden könnten, hat der 16-jährige Till Martini vom Käthe-Kollwitz-Gymnasium erforscht. „Sie sind wesentlich leichter, flexibler und energieeffizienter als herkömmliche Glühbirnen“, weiß der Rostocker. In seiner Vision sollen organische LEDs künftig wenige Millimeter dünne Folien beleuchten, auf denen ganze Zeitungsausgaben zu lesen sind. „An dieser Technologie forschen bereits namhafte Hersteller, die Fernseher, Smartphones oder -watches mit den LEDs ausstatten wollen“, sagt Martini. Leider sei die noch sehr kostspielig.

Die Sieger des Landeswettbewerbs werden MV im Mai beim Bundesfinale in Erlangen vertreten.

 

Die Landessieger MV


Jugend forscht
• Arbeitswelt: Paula Lankowski, Bianca Kreitz, Lea Kämpfert (Innerstädtisches Gymnasium, ISG) für „Lastanalysen zur Anpassung von Endoprothesen“ • Biologie: Helene Sophia Radloff, Johanna Clara Romahn, Felix Jan Engelhardt (ISG) für „Mikroplastik – die Auswirkungen unseres Abfalls“ • Physik: Jule Kristin Philipp (Gymnasium Reutershagen) für „Aktive Stents“ • Technik: Hannes Wolna (ISG) für „Die sensorische Erfassung von Kräften auf künstliche Hüftgelenke“
Schüler experimentieren
• Arbeitswelt: Béla Bischoff (Türmchenschule) für „Ermitteln des Ladezustands von Batterien“ • Biologie: Thure Henning, Felix Müller (Waren) für „Das Wachstum von Grünpflanzen“ • Chemie: Jan Meisberger, Aila Fähnrich, Daniela Kramer (Christophorusschule, CJD) für „Verborgenes der Kresse“ • Raumwissenschaften: Samuel Riebau (CJD) für „Überseehafen“ • Technik: Raphael Klug (Heinrich-Schütz-Schule) für „Das Morsealphabet“
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erstellt am 15.Mär.2017 | 21:00 Uhr

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