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Norddeutsche Neueste Nachrichten

06. Dezember 2016 | 17:00 Uhr

Gebühren : Wasser-Preise bleiben stabil

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Verband profitiert von steigender Einwohnerzahl. Für 2017 Investitionen von 14 Millionen Euro geplant.

Die aktuell geltenden Trinkwasserpreise und Abwassergebühren für die Hansestadt Rostock und die 29 Umland-Gemeinden bleiben auch 2017 im dritten Jahr in Folge stabil. Diesen Beschluss hat die Verbandsversammlung des Warnow-Wasser und Abwasserverbandes (WWAV) in Übereinstimmung mit der Eurawasser Nord getroffen. Hintergrund ist der sehr gute Wasserverkauf im vergangenen Jahr, der mit 12,9 Kubikmetern sogar noch einmal leicht über dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2014 liegt. „Für 2016 erwarten wir ein ähnlich gutes Ergebnis, wodurch die Preise stabil bleiben“, sagt WWAV-Geschäftsführerin Katja Gödke.

Dabei verbrauchen die rund 260 000 Einwohner der Hansestadt und des Rostocker Umlandes mit durchschnittlich 92,2 Litern pro Tag und Person deutlich weniger Wasser als im deutschlandweiten Vergleich. „Damit liegen wir rund 25 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt von 121 Litern“, so Katja Gödke. Positiv bemerkbar macht sich für den Verband allerdings die steigende Einwohnerzahl in der Hansestadt, sodass die WWAV den verhältnismäßig geringen Verbrauch mit der Mengenentwicklung der Tarifkunden ausgleicht. So kostet ein Kubikmeter Trinkwasser weiterhin 1,83 Euro, für die Schmutzwasserbeseitigung fallen 2,86 Euro je Kubikmeter an und die Regenwasserableitung schlägt mit 30 Cent pro Quadratmeter zu Buche. Diesen positiven Trend nutzen WWAV und Eurawasser 2017 für umfangreiche Sanierungs- und Ausbauarbeiten im Stadtgebiet und dem Umland. Größtes Vorhaben ist mit mehr als 1,8 Millionen Euro die Sanierung der Trinkwasserleitungen und des Mischwasserkanals in der Hamburger Straße. „Neben neuer Vorhaben kommen außerdem Baumaßnahmen hinzu, die aus verschiedenen Gründen 2016 nicht abgeschlossen werden konnten und deshalb 2017 fortgeführt werden. Darunter beispielsweise die Seestraße in Warnemünde oder der Patriotische Weg“, sagt Eurawasser-Nord-Geschäftsführer Robert Ristow.

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erstellt am 26.Nov.2016 | 16:00 Uhr

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