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Norddeutsche Neueste Nachrichten

24. Juli 2016 | 14:47 Uhr

Elektromobilität : Warnemünde wird mobiler

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Pedelec-Station auf dem Kirchenplatz eröffnet- Artunique gestaltet das Gehäuse mit lokalen Motiven. Ladesäule folgt.

Sie war umstritten, lange an diesem Standort nicht gewollt und ist gestern als Pilotprojekt am Kirchenplatz eingeweiht worden: die Pedelec-Vermietstation der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG). „Diese Form der Elektromobilität passt gut ins Seebad“, sagt RSAG-Vorstand Michael Schroeder. Janette Heidenreich von der RSAG war die Freude anzusehen. Sie leitet das Pilotprojekt „Elros – Elektromobilität in Rostock“ und hat reichlich Gegenwind aushalten müssen.

Durch die Gestaltung der Künstlergruppe Artunique um Christian Hölzer fügt die Station sich mit dem Molenfeuer der Ostmole und dem Backsteinmotiv auf der Vorderfront gut ins Bild ein. Sie steht gegenüber der Drogerie Plessentin. Es gibt vier Abstellboxen für Pedelecs, zusätzlich sechs Aufbewahrungsboxen. Zwei davon sind mit je einer 230-Volt-Ladeeinheit ausgestattet, damit Radtouristen während eines Bummels rasch ihren Akku wieder aufladen können. „Ich hoffe, dass viele ihr Phlegma überwinden und vom Auto auf das Elektrorad umsteigen“, sagt der stellvertretende Ortsbeiratsvorsitzende Horst Döring (Linke).

Auch Pastor Harry Moritz freut sich und will Flyer in der Kirche auslegen. Zu den Unterstützern gehören auch die Stadtwerke. „Wir beliefern die Pedelec-Stationen mit unserem umweltfreundlichen Ostseestrom“, sagt Vorstandsmitglied Ute Römer. Warnemünde ist die fünfte Station in Rostock. Zu den Befürwortern zählt Michael Reitz vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club. „Das ist ein guter Anfang“, sagt er. Auch Fahrradverleiherin Janett Balzat ist zufrieden. „Die RSAG hat ihr Versprechen gehalten, an ihrer Säule auch die Adressen von Pedelec-Verleihern aus dem Ostseebad aufzuführen“, sagt sie. Die Ladestation soll später montiert werden.

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erstellt am 08.Apr.2015 | 09:00 Uhr

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