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Norddeutsche Neueste Nachrichten

11. Dezember 2016 | 12:54 Uhr

Flughafen Rostock-Laage : Usedomer Tourismus-Expertin neue Chefin in Laage

vom

48-Jährige für zunächst fünf Jahre verpflichtet.

Wechsel auf dem Chefsessel des Flughafens Rostock-Laage: Dörthe Hausmann tritt als neue Geschäftsführerin die Nachfolge des scheidenden Rainer Schwarz an. Das teilten die Gesellschafter des Flughafens gestern mit. Die Entscheidung zugunsten der 48-Jährigen sei einstimmig gefallen und auch das Land habe der Wahl bereits zugestimmt.

Wie zuvor schon Schwarz erhält auch Hausmann einen Vertrag über fünf Jahre. Sie war seit 2012 als Chefin der Usedom Tourismus GmbH für die touristische Entwicklung und Vermarktung der Insel Usedom und des Flughafens Heringsdorf zuständig. Das werteten die Gesellschafter zu ihren Gunsten, da sie mit dem touristischen Potenzial des Landes Mecklenburg-Vorpommern vertraut sei. Insgesamt verfügt Hausmann über 18 Jahre Führungserfahrung im Bereich Flughäfen und Airlines.

Ihren Dienst in Laage solle sie zum nächstmöglichen Zeitpunkt aufnehmen, hieß es. Der genaue Zeitpunkt war zunächst allerdings unklar.  Fest steht: Vorgänger Schwarz wird zwar zeitgleich abberufen, darf aber erst nach einer Übergangsphase seine neue Tätigkeit als Geschäftsführer des Flughafens Münster-Osnabrück antreten. Zuvor soll er Hausmann noch in die Details ihrer neuen Aufgabe einarbeiten. „Er wird einen reibungslosen Übergang in der Geschäftsführung gewährleisten“, heißt es in der Erklärung der Gesellschafter.

Schwarz war erst vor knapp zwei Jahren im Dezember 2014 nach Laage gewechselt. Damals drohte dem Airport die Insolvenz. Unter dem Ex-Chef des Berliner Pannen-Flughafens erlebte Laage zumindest einen Aufschwung bei den Passagierzahlen. Verantwortlich dafür ist die Kooperation mit Kreuzfahrtreedereien, die ihre Kunden in der Sommersaison mit Sonderflugzeugen einfliegen. Die Idee dazu stammte allerdings nicht von Schwarz, sondern von Steffen Knispel, der nach dem Rausschmiss von Geschäftsführer Carsten Herget im April 2014 die Interimsleitung übernommen hatte. Schwarz geht nun auf eigenen Wunsch.

Für seine Stelle hatten sich etwa 80 Kandidaten überwiegend aus Deutschland beworben. Vier schafften es zu Vorstellungsgesprächen mit Vertretern der Gesellschafter und dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Flughafens.

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erstellt am 24.Nov.2016 | 16:12 Uhr

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