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Norddeutsche Neueste Nachrichten

01. Oktober 2016 | 01:48 Uhr

Erstes Video aus Zoo Rostock : Süßes Eisbärbaby: Rostock hat einen kleinen Knut

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Rostocker Zoo hat bereits sein  schönstes Weihnachtsgeschenk: Eisbär-Dame Vilma  kuschelt mit einem Baby. Der Papa heißt übrigens Lars – und war auch der Vater des berühmten Knut aus Berlin.

Ohhh, so winzig, so süß... Vilmas Eisbärbaby im Rostocker Zoo zieht schon jetzt alle (Internet-)Blicke auf sich. Wir präsentieren das erste Video:


„Das ist das schönste Weihnachtsgeschenk, das wir uns  vorstellen können“, sagt Zoo-Direktor Udo Nagel. Eisbärin Vilma (12) hat ein gesundes Junges zur Welt gebracht – an ihrem eigenen Geburtstag, dem 3. Dezember um 18.57 Uhr. Es ist das zweite Kind von Vilma und Lars (21), aber das erste, das nach zehn Jahren im Rostocker Zoo zur Welt kam.

„Für uns ist es eine Bestätigung für das, was wir vorhaben“, sagt der Zoo-Chef. Anfang 2016 werden die Arbeiten für das Polarium, die neue Heimat für Eisbären und Pinguine, beginnen. Es soll ein zweites Besucher- und Bildungszentrum nach dem Darwineum werden und die Bedingungen für die Eisbären drastisch verbessern. Der Zoo-Direktor hofft dann auch auf noch mehr Familienglück.

Es ist  so groß wie ein MeerschweinchenDer Zoo hatte mit der frohen Kunde vom Eisbären-Knirps noch hinter dem Berg gehalten, weil die erste Zeit für Eisbär-Babys kritisch ist, sagt Nagel.  Vilmas 240 Kilogramm steht das Kleine mit nur rund 600 Gramm entgegen. „Es ist gerade mal so groß wie ein Meerschweinchen“, sagt Nagel. Noch kann es nicht hören, nicht sehen, nicht laufen. „Das einzige, was es hat, ist seine Stimme.“ Damit kann es auf sich aufmerksam machen.  Und wie die Videoaufnahmen zeigen: Das Kleine quietscht vergnügt in der gemeinsamen Behausung. „Unser Baby ist augenscheinlich gesund und legt bereits sichtbar an Gewicht zu“, so Kuratorin Antje Zimmermann über die Entwicklung der ersten Tage.    Mehrere über den Zoo verteilte Bildschirme zeigen Aufnahmen von Vilma und ihrem Kleinen. „Sie ist sehr liebevoll“, sagt Nagel. Zum Geschlecht des Eisbärenbabys kann die Zoo-Spitze noch nichts sagen. „Das Jungtier wird etwa drei Monate im Schutz der Wochenstube heranwachsen. Erst nach zirka sechs Wochen wird eine erste Kontrolle durch die Stammtierpfleger stattfinden“, erläuterte die Kuratorin. Unnötiger Stress für Mutter und Kind soll vermieden werden. Im März wird sich das Kleine wohl das erste Mal rauswagen. Dann wird sein Vater schon auf Reisen gehen – als Teil der Europäischen Erhaltungszuchtprogramme  der Zoos und Wildparks. Wenn die Bärenburg abgerissen wird, damit dort das Polarium entstehen kann, werden auch Mutter und Kind  den Zoo vorübergehend verlassen. Gerade wartet der Zoo auf Nachricht vom Land zur Förderung. Die Stadt hat jährlich 510 000 Euro mehr über ein Jahrzehnt schon zugesagt. Wenn das Polarium 2017 eröffnet, kehren auch die stolzen Rostocker Eisbären zurück.

Übrigens: Noch bis zum Ende des Jahres gewährt der Zoo auf alle Eintrittskarten 50 Prozent Rabatt.

 

 

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