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Norddeutsche Neueste Nachrichten

25. Juni 2016 | 05:20 Uhr

Stipendium : Studenten spielen für ihre Förderer

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

HMT vergibt acht Deutschland-Stipendien / Empfänger geben Konzert für beteiligte Unternehmen

An der Hochschule für Musik und Theater (HMT) hat es gestern ein ganz besonderes Konzert gegeben. Die Studenten Maria Lichtermann, Marina Medvedeva, Imke Lichtwark, Dillon Swift und Jung-A Lim wurden genau wie ihre Kommilitonen Sabrina Spangenberg, Thomas Lettow und Margreta Häder in diesem Jahr für das Deutschland-Stipendium ausgewählt. Aus diesem Anlass stellten sie vor ihren Förderern und Dozenten ihr Können unter Beweis. „Das ist eine super Unterstützung“, sagt Imke Lichtwark.

Die Klavierstudentin ist seit 2010 an der HMT. Derzeit absolviert sie ein Auslandssemester im österreichischen Salzburg. Dennoch ließ sie es sich nicht nehmen, extra für das Konzert nach Rostock zu kommen. „Ich finde es wichtig, mich für die Unterstützung erkenntlich zu zeigen“, so die 23-Jährige.

Für das Stipendium mussten sich die Studenten zunächst schriftlich bewerben, um schließlich vor einem Auswahlkomitee aus Dozenten und Professoren der Hochschule ihr Talent unter Beweis zu stellen. Vorgestellt haben sich insgesamt etwa 40 Studenten aus den unterschiedlichsten künstlerischen Bereichen, so Peter Käsche, Leiter der Studentenverwaltung.

Gültig ist das Stipendium bis Oktober nächsten Jahres. Bis dahin erhalten die acht ausgewählten Studenten jeden Monat 300 Euro, um ihre Ausbildung und den Lebenshaltungskosten finanzieren zu können. „Wir vergeben das Stipendium immer für ein Jahr. So kommen möglichst viele Studenten in den Genuss“, so Peter Käsche. Eine Hälfte des Geldes kommt vom Bund, die andere wird aus Drittmitteln finanziert.

So übernehmen neben der Ritter-Stiftung und der Krupp-Stiftung auch die lokalen Unternehmen Ostseesparkasse (Ospa) und Wiro einen Teil der Unterstützung für die HMT-Studenten. „Kulturförderung ist für eine Stadt wie Rostock extrem wichtig“, sagt Wiro-Mitarbeiter Michael Ahrens. Gerade beim Nachwuchs sei das Stipendium sehr sinnvoll angelegtes Geld. Für die Studenten ist die zusätzliche finanzielle Unterstützung eine große Hilfe. „Ich freue mich sehr darüber, weil ich dadurch neben Weiterbildungen und Kursen auch die Kindergartengebühr für meinen Sohn bezahlen kann“, erzählt die Mezzosopranistin Maria Lichtermann. Auch Imke Lichtwark kann das Geld gut gebrauchen. „In Salzburg sind die Lebenshaltungskosten viel höher als in Deutschland“, sagt die Studentin.

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erstellt am 18.Dez.2013 | 15:08 Uhr

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