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Norddeutsche Neueste Nachrichten

03. Dezember 2016 | 14:41 Uhr

Bauen in Rostock : Startschuss für Marine-Projekt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Das Operation Center auf dem Gelände der Hansekaserne soll 2022 übergeben werden. Damit wird Raum für Schulungen und die Einsatzüberwachung geschaffen.

„Die Baustelle ist eingerichtet und die ersten Bagger rollen“, sagt Holger Richter, der Dezernent Projektmanagement des landeseigenen Betriebes für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern (BBL). In den kommenden Jahren soll in der Hansekaserne an der Kopernikusstraße auf 60 000 Quadratmetern ein multifunktionales Gebäude für die Bundesmarine entstehen.

„Rostock hat für die nationale Marine eine hohe Priorität, was die Verlagerung des Standortes des Marine Operation Centers von Glücksburg in die Hansestadt bestätigt“, sagt Fregattenkapitän Carsten Poll. Das stelle auch besondere Anforderungen an die Planer, denn als Hauptsitz soll das Gebäude auch repräsentative Aufgaben erfüllen. Drei Funktionsbereiche sollen die international eingesetzten Schiffe und Armeen überwachen, Schulungen und Fortbildungen sowie die internationale Koordination ermöglichen. So finden sich nebeneinander getrennt drei Hauptnutzungen mit separaten Eingängen: der Fleet Entry Point (FEP), das Maritime Component Comand (MCC) und das Maritime Operation Center (MOC).

Neben der nationalen Bedeutung sind internationale Funktionen bei der Planung berücksichtigt worden. In den Geschossen drei und vier befinden sich Büros, Schulungsräume und Umkleiden. Ein Teil des Daches zur Terrasse werden. „Wir haben bei der Umsetzung sehr viel Wert auf maritime Einflüsse gelegt“, beschreibt Holger Richter die Anordnung des Hauptgebäudes, welches optisch an ein Schiff erinnern soll. So wird vor dem Eingangsbereich eine Wasserspange angelegt. Wasser gehöre zu einem maritimen Gebäude einfach dazu, so Richter. Ein großzügiger Vorplatz mit Aufenthaltsbereich und ein Parkhaus mit 210 Stellplätzen auf sechs Decks sind ebenfalls vorgesehen. Die Baukosten sind mit 66,3 Millionen Euro veranschlagt. Das Richtfest ist in der ersten Jahreshälfte 2018 geplant, die Übergabe soll 2022 erfolgen.

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erstellt am 02.Dez.2016 | 08:00 Uhr

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