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Norddeutsche Neueste Nachrichten

07. Dezember 2016 | 15:26 Uhr

Rostocker Jubiläum : Stadt aktualisiert Masterplan

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Insgesamt 123 Veranstaltungen sollen 2018 das Doppeljubiläum bereichern

Der aktualisierte Masterplan für das Doppeljubiläum von Hansestadt und Universität steht heute um 16.30 Uhr auf der Tagesordnung des Kulturausschusses im Kulturhistorischen Museum. Dieser sieht unter anderem vor, im ersten Quartal des kommenden Jahres das Festkomitee 800/600 einzuberufen. Geleitet werden soll es von Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos).

Als weitere Mitglieder sind Bürgerschaftspräsident Wolfgang Nitzsche (Linke), Vertreter der Uni und der Stadtverwaltung, der städtischen Eigenbetriebe und ausgewählter Beteiligungsgesellschaften vorgesehen. Außerdem sollen Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wirtschaft hinzugezogen werden, beispielsweise vom Stadtführerverein, der Industrie- und Handelskammer oder dem Geschichtsverein. Konkrete Namen werden im Papier aus dem Büro der Jubiläums-Koordinatorin Franziska Nagorny allerdings noch nicht genannt.

Dafür enthält es insgesamt 123 Veranstaltungen, die den Stadtgeburtstag am 24. Juni beziehungsweise das gesamte Jahr 2018 veredeln sollen. Davon stehen allerdings längst nicht alle schon fest – 66 sind bisher nur als Ideen gelistet. Dazu zählen Punkte wie die Einweihung eines neuen Petritores, ein Europäisches Treffen von Trachten- und Kanoniersmannschaften oder die Ausrichtung Internationaler Meisterschaften im Segeln.

Insgesamt verteilen sich die Veranstaltungen auf fünf Handlungsfelder. Diese bestehen aus: Kultur, Sport, Weltoffenheit und Internationalität, Wirtschaft und Wissenschaft sowie Städtebauprojekte. Unter ihnen stellt die Stadt das meiste Geld für den Bereich Kultur bereit: 100 000 Euro in 2017 und 300 000 Euro in 2018. Vorgesehen sind in diesem Bereich bislang 26 Veranstaltungen, darunter neun Bürgerprojekte.

Insgesamt plant die Stadt in beiden Jahren 1,5 Millionen Euro als Beitrag ein. Davon 100 000 Euro für Sport, 150 000 Euro für Städtebauprojekte, 100 000 Euro für Weltoffenheit und Internationalität, 150 000 Euro für Wissenschaft und Wirtschaft, 100 000 Euro für ein Kommunikationskonzept und dessen Umsetzung sowie 500 000 Euro für Publikationen.

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