zur Navigation springen

Norddeutsche Neueste Nachrichten

26. Mai 2016 | 12:38 Uhr

Rostocker Tierpark : So schmeckt es jedem Tier im Zoo

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Erste Sonntagsführung thematisiert die Nahrung der 4500 Bewohner / Blick hinter die Kulissen der Futtermeisterei

Am Sonntag hat im Rostocker Zoo die erste Sonntagsführung dieses Jahres stattgefunden. Unter dem Motto „Wo Futterwünsche wahr werden“ haben sich 96 Besucher über die kulinarischen Vorlieben der Zoo-Tiere informiert.

So verbrauchen die rund 4500 Tiere beispielsweise 90 Tonnen Heu im Jahr und verputzen 22,5 Tonnen Fisch. Daneben verrät Mirko Strätz, Vorsitzender des Zoo-Vereins, den Besuchern auch das Lieblingsgemüse von Gorilla Assumbo: „Er isst sehr gerne Zwiebeln.“

Die erste Station des Rundgangs führte die neugierigen Rostocker und Gäste der Stadt zu den Pinguinen. Sie fressen pro Tag zirka neun Kilogramm Fisch. Dieser ist bei den Baumkängurus dagegen eher unbeliebt. Sie bevorzugen Laub, Früchte und Gemüse. Selbstverständlich kennt Mirko Strätz auch ihr Lieblingsleckerchen: Erdnüsse. Ob Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch oder Heu – die Mitarbeiter des Zoos gehen auf die jeweiligen Bedürfnisse ihrer Tiere ein und bereiten ihnen ein abwechslungsreiches Mahl zu. Alle dafür benötigten Zutaten liefert ihnen die Futtermeisterei. Sie wurde im September 2002 eröffnet und ist der Höhepunkt des thematischen Rundganges gewesen. „Wir sind dafür da, alle Tiere zu versorgen“, erklärt Futtermeister Mathias Reichelt. In seinem Haus werden unter anderem Obst, Gemüse, Brot, Getreide und Fleisch gelagert. Doch auch Futtertiere wie Mäuse, Ratten und Insekten sind dort untergebracht. „Für die Bestellung, Lagerung und Verteilung des Futters sind vier Mitarbeiter zuständig“, berichtete Mathias Reichelt den interessierten Zoo-Besuchern.

Eine von ihnen war Wenke Wollenberg. Ihr gefällt die Offenheit des Zoos zu der Thematik Fütterung. Sie sagt: „Die Idee ist sehr gut und man bekommt mal einen Blick hinter die Kulissen.“ Auch Christel Koop ist begeistert. „Ich habe gewusst, dass die Tiere viel essen und jetzt habe ich es mal selbst gesehen“, erzählt die Rentnerin.Bei den Sonntagsführungen des Zoo-Vereins werden verschiedene Themen behandelt. „Im März wird es um Zoo-Historie gehen“, gibt Mirko Strätz eine Vorschau. Aber auch die Bären, Jungtiere und Raubkatzen werden zukünftige Themen sein.

Die Führungen finden bis November am dritten Sonntag des Monats statt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen