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Norddeutsche Neueste Nachrichten

02. Dezember 2016 | 23:18 Uhr

Warnemünde : Senioren müssen aus ihrem Treff

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

An der Adresse Fritz-Reuter-Straße 39 läuft zum Jahresende der Vertrag aus. Geschäftsführung verhandelt über neue Standorte

Für viele Senioren ist der Awo-Treff in der Fritz-Reuter-Straße 39 so etwas wie ihr zweites Wohnzimmer und eine Art Zuhause. Hier verbringen sie gemeinsam viel Zeit. Jetzt kommt auf die Besucher und ihre Leiterin eine Veränderung zu: „Wir haben zum Ende des Jahres die Kündigung für die Räume erhalten“, sagt Awo-Geschäftsführer Sven Klüsener. Im Haus hat es einen Eigentümerwechsel gegeben.

„Weil wir es wichtig finden, dass die Senioren von Warnemünde weiter ein Domizil haben, sind wir auf die Suche nach Alternativen gegangen und führen Verhandlungen“, beruhigt Klüsener. Auch Petra Friedrich, bei der Awo zuständig für Treffs, hat sich schon umgehört und etwas gefunden. „Es ist in Warnemünde ja nicht einfach, es gibt nicht viel Leerstand“, sagt Klüsener.

Bevor nicht alles in Sack und Tüten ist, soll der neue Standort noch nicht verkündet werden. Die Senioren, die gestern ihr Erntefest mit einem Basar gefeiert haben, sehen diese Tatsache mit einem weinenden und einem lachenden Auge: „Einerseits ist es schade, die Räume hier zu verlassen, andererseits ist es ja gut, dass es überhaupt weitergehen soll“, sagt die langjährige Vorsitzende Lotti Juhrmann, die ihr Amt vor einiger Zeit an Helga Kirsten abgegeben hat.

Einen Lichtblick gibt es noch, falls es mit dem Übergang nicht nahtlos klappt: „Norbert Ripka hat uns angeboten, dass die Senioren bis zur Fertigstellung eines neuen Treffs bei ihm in der Cafeteria zusammenkommen können“, sagt Klüsener. Dafür ist die Awo dankbar. Auch wenn die Hoffnung groß ist, bis dahin einen neuen Awo-Treff für die Senioren zu haben.

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erstellt am 21.Okt.2016 | 12:00 Uhr

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