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Norddeutsche Neueste Nachrichten

07. Dezember 2016 | 17:25 Uhr

Warnemünde : Senioren können endlich aufatmen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Awo-Geschäftsführer Sven Klüsener unterschreibt Mietvertrag für neue Treff-Räume in der Lortzingstraße 19

Das Warten und Bangen hat endlich ein Ende. Eine neue Wirkungsstätte für den Warnemünder Awo-Seniorentreff ist gefunden. Geschäftsführer Sven Klüsener überbrachte den Damen des Seniorentreffs gestern die frohe Kunde. In ihrem Beisein und mit ihrem Einverständnis unterschrieb er den Mietvertrag für die neuen Räume in der Lortzingstraße 19.

Nachdem die Senioren des Awo-Treffs in der Fritz-Reuter-Straße 39 im Juni die Kündigung für ihre Clubräume bekommen haben, brach für sie eine Welt zusammen. Schnell galt es, eine neue Unterkunft zu finden. „Wir haben hier und dort geschaut und kaum eine Rückmeldung bekommen“, erinnert sich Petra Friedrich, die bei der Awo für Treffs zuständig ist. Geschäftsführer Klüsener, der seit zwei Jahren im Ostseebad wohnt, hatte letztlich die zündende Idee: „Die Büroräume über einem Discounter am Busbahnhof stehen schon lange leer.“ Gespräche mit dem Vermieter brachten ein schnelles Ergebnis. Nun liegt der Mietvertrag vor.


Neuer Treff auf 100 Quadratmetern


Rund 100 Quadratmeter stehen den Senioren im ersten Obergeschoss zur Verfügung. „Es gibt einen 55 Quadratmeter großen Gemeinschaftsraum, eine Küche und ein Büro“, fügt er an. Die Toiletten werden dort erstmals in Damen und Herren unterteilt. Die Küche werde außerdem mit einer neuen Küchenzeile ausgestattet. „Alles befindet sich noch im Rohbau, die Wände müssen erst noch eingezogen werden“, erklärt Klüsener. Bis zum Jahresende soll der Umbau nach aktuellem Plan fertig sein. Allerdings sei das ein sehr sportliches Ziel, habe der Vermieter dem Awo-Geschäftsführer mitgeteilt.

Bei ihrem geplanten Einzug Anfang Februar können sich die rund 100 Senioren auf komplett sanierte Räumlichkeiten freuen.

Vor dem Hauseingang ist geplant, eine verzinkte Stange zu montieren, damit die Treff-Mitglieder dort ihre Rollatoren anschließen können. Fahrradständer finden sich in unmittelbarer Nähe zu den Bahngleisen.

Einziges Manko ist ein noch fehlender Treppenlift. „Da sind wir aber im Gespräch mit dem Vermieter“, so Klüsener. Die Montage werde nach bautechnischen und wirtschaftlichen Aspekten untersucht. „Am Geld soll es aber nicht scheitern“, bemerkt er.

Bis zur Weihnachtsfeier dürfen die Mitglieder in ihren jetzigen Räumen bleiben und ihr Programm beibehalten. Zum Ende des Jahres müssen sie allerdings ausgezogen sein. Wie die Senioren die Zeit im Januar ohne Gemeinschaftsräume überbrücken, darüber haben sich Friedrich und Klüsener schon Gedanken gemacht. „Wir wollen noch einmal mit dem Vermieter sprechen, ob wir nicht doch noch einen Monat länger bleiben können“, erklärt Friedrich. Sollte ihnen diese Bitte abgeschlagen werden, können sie auf die Cafeteria im Technologiezentrum ausweichen. Norbert Ripka habe zugesichert, dass sich dort Mitglieder dienstags und donnerstags nach Anmeldung zum Kaffee und Kuchen treffen können. „Wir können ja auch mal einen anderen Treff besuchen“, so Klüsener. Für den Januar werden die Möbel eingelagert. Er bittet seine Damen: „Habt Mut zum Wegschmeißen.“ Dann ist mehr Platz für eine neue Einrichtung.

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