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Norddeutsche Neueste Nachrichten

04. Dezember 2016 | 17:20 Uhr

Markgrafenheide : Senioren feiern Club-Geburtstag

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Begegnungsstätte im Markgrafenheider Heidehaus wird 23 Jahre alt. Bewegte Zeiten und starker Zusammenhalt.

Für die Senioren in Markgrafenheide ist der Seniorentreff der Awo ein Ort der Begegnung. Dort knüpfen sie Freundschaften und verbringen die Freizeit in gemeinsamer Runde. Gestern hat der Awo-Club im Heidehaus seinen 23. Geburtstag gefeiert. Auch wenn es kein rundes Jubiläum ist, war es für die Mitglieder doch ein willkommener Anlass, den Jahrestag gebührend zu feiern.

Die Einrichtungsleiterin Petra Friedrich ist seit dem 1. November 1993, der Eröffnung des Clubs, mit dabei. „Damals hatten wir unseren Treff in der Schülerspeisung“, erinnert sie sich. Seitdem mussten die Mitglieder dreimal umziehen. „1995 ist die Schülerspeisung ausgebrannt, dann kamen wir in der Schule unter und als diese abgerissen wurde, haben wir uns in einer Privatwohnung getroffen“, so Friedrich. Seit nun mehr sechs Jahren können die Senioren in den sanierten Räumen des Heidehauses ihren Freizeitbeschäftigungen nachgehen.

Am besten besucht sind die Veranstaltungen am Mittwoch. Dann lädt der Club zum gemeinsamen Kochen ein. Außerdem gibt es Gymnastik- und Gesangs-Kurse. Alle zwei Wochen gibt es einen Friseursalon im Flur, und eine Podologin bietet ihre Dienstleistungen in der medizinischen Fußpflege an. „Einmal im Monat unternehmen wir eine Tagesfahrt“, so Friedrich. Den monatlichen Veranstaltungsplan erarbeitet sie in Abstimmung mit dem Ältestenrat. „Die Wünsche der Senioren fließen da mit ein“, erklärt die Einrichtungsleiterin. Sie freut sich sehr, dass auch Awo-Mitglieder aus Hinrichshagen, Hohe Düne und sogar aus Gehlsdorf zu den Veranstaltungen kommen.

„Für viele Senioren ist es ein zweites zu Hause“, sagt Friedrich. Die meisten Mitglieder sind verwitwete Frauen. Aber auch 18 Paare besuchen den Club. Viele von ihnen haben über die Jahre Freundschaften geschlossen, die über die Öffnungszeiten hinausgehen. „Gegenseitiges Achtgeben gehört auch mit dazu“, ergänzt sie. Wenn jemand einmal nicht wie gewöhnlich erscheint, wird nachgefragt und auch mal zu Hause an der Tür geklingelt. „Wir kümmern uns auf dem kurzen Weg“, sagt sie.

Den Zusammenhalt haben die Senioren gestern mit einem Glas Wein und abends mit einem deftigen Festmahl zelebriert.

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