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Norddeutsche Neueste Nachrichten

08. Dezember 2016 | 06:56 Uhr

Rostock : Schlaglöcher sorgen für Ärger

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Innenstadtparkplatz in der Rungestraße nach Meinung der Nutzer in desolatem Zustand. Eigentümer will Fläche ab morgen ausbessern

Schlaglöcher, Autos, deren Unterböden aufsetzen, strauchelnde Kunden: „So etwas als Parkplatz anzubieten, ist eine echte Zumutung“, sagt Karl-Heinz Kind. Der Wustrower ist genau wie zahlreiche weitere Nutzer des Privatparkplatzes in der Rostocker Rungestraße verärgert. „Für diesen Zustand auch noch einen Preis von einem Euro in der Stunde zu verlangen – das ist der Hammer“, sagt Marita Wilke. Sarkastisch schlägt sie dem Betreiber deshalb vor, bei Regen Gummistiefel am Eingang des Parkplatzes zu deponieren, um trockenen Fußes zum Auto zu gelangen.

Nach der Schließung des Parkplatzes am Glatten Aal im Zuge des Baubeginns für das neue Rosengartencenter ist die Parksituation in der Innenstadt aufgrund weniger Stellflächen ohnehin ein Problem. Während bereits bei trockener Witterung Autos durch die bis zu 30 Zentimeter tiefen Schlaglöcher in der Rungestraße aufsetzen, spitzt sich die Lage nach Regenfällen oder Frost dramatisch zu. „Dann traue ich mich mit Krücken nicht mehr hier her, das wäre viel zu gefährlich“, sagt Monika Konkolewski. Die nach einer Knieoperation auf die Gehhilfen angewiesene Marlowerin bemängelt die Schlaglöcher des Privatparkplatzes allerdings schon länger. „Der Zustand war nie der beste, in der letzten Zeit ist es aber wesentlich schlimmer geworden“, so die 63-Jährige.

Die heftige Kritik der Nutzer ist auch dem Parkplatz-Betreiber, der Parkraumservice GmbH aus Wickede/Ruhr in Nordrhein-Westfalen nicht verborgen geblieben. „Wir sind nicht der Eigentümer, sondern nur für die Kontrollen vor Ort zuständig. Bei unserem Personal häuften sich die Beschwerden in den letzten Tagen allerdings“, sagt Laura Gretenhort vom Organisationsteam des Parkplatzbetreibers. Nach einem Gespräch mit dem in Berlin sitzenden Eigentümer steht fest: Morgen wird vor Ort damit begonnen, die Löcher voll zu belegen und die unebenen Stellen auszugleichen. „Der entsprechende Asphalt ist schon bestellt, am Ende der Woche sollte die Sache dann erledigt sein“, so Laura Gretenhort.

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erstellt am 15.Nov.2016 | 05:00 Uhr

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