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Norddeutsche Neueste Nachrichten

08. Dezember 2016 | 01:15 Uhr

Bundestagswahl 2017 : Rostocks Linke schicken Bartsch

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Kandidat für die Bundestagswahl 2017. 58-Jähriger soll Hansestadt vertreten

Der Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Dietmar Bartsch, soll bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr im Wahlkreis 14, also für die Hansestadt Rostock und das Umland, als Direktkandidat für die Partei antreten. Das teilt der Kreisverband der Linken mit. Am Sonnabend war Bartschs Kandidatur eines der Hauptthemen der Kreisparteitagssitzung in der Rostocker Stadthalle.

Die Parteigremien müssten dies Anfang 2017 zwar erst noch beschließen, Bartsch habe aber bereits zugesagt. „Wir wollen einen starken Kandidaten für eine starke Region. Wir möchten Rostock und die Gemeinden im Umland wieder für uns begeistern, denn ein Abgeordneter der Linken tut der Region gut, das haben wir bereits erfahren“, sagt die Kreisvorsitzende Eva-Maria Kröger. Dietmar Bartsch stellte sich am Sonnabend persönlich vor und sagte, er freue sich über die Chance, die Region im Bundestag zu vertreten. In seiner Rede sprach er über den wichtigen Kampf gegen Kinderarmut, die längst überfällige Rentenangleichung und über das Verbot von Waffenexporten, für das Die Linke streitet.

Der in Stralsund geborene, 58-jährige Bartsch war bei der Bundestagswahl 2013 im Wahlkreis 12 Schwerin – Ludwigslust-Parchim I – Nordwestmecklenburg I angetreten und über die Landesliste in den Bundestag gekommen. In Rostock hatte schon einmal ein Linker das Direktmandat für den Bundestag geholt: Der jetzige Sozialsenator der Hansestadt, Steffen Bockhahn, saß für die Region von 2009 bis 2013 im deutschen Parlament.

Beim Kreisparteitag ging es neben der Kandidatur auch um die Stimmenverluste bei der Landtagswahl. „Als Partei stellen wir gerade vieles auf den Prüfstand. Es geht darum, was wir anders machen wollen, wie wir unsere Inhalte und unser Profil schärfen, wie wir noch besser für die Menschen da sein können“, sagte Kröger. Natürlich seien sie die soziale Partei im Land und das werde auch so bleiben, sagte die Kreisvorsitzende weiter.

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