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Norddeutsche Neueste Nachrichten

09. Dezember 2016 | 12:38 Uhr

Rostock : Professoren legen wieder auf

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Dreizehn Dozenten der Universität Rostock sorgen für musikalische Unterhaltung

Zweitjob DJ: Am 19. November startet die Nacht der Professoren. Dort zeigen die Gelehrten der Universität Rostock wieder einmal, was sie musikalisch auf dem Kasten haben.

Auch Christian Junghanß ist dabei und kann es kaum erwarten. „Der Andrang der Professoren, die dort mitmachen wollen, ist riesig und ich konnte mir einen Platz sichern“, erzählt der Professor für Humanmedizin. Junghanß legt bereits das zweite Mal auf und will den Studenten zeigen, welche Musikrichtung er besonders bevorzuge. „Ich bin durch und durch ein Kind der 80er.“ Aber auch Musik aus der Gegenwart werde in seiner Playlist zu finden sein. Coldplay oder Pet Shop Boys sind nur einige der Bands, die er für seinen Aufritt im ST-Club eingeplant hat.

Das Tolle an der Nacht der Professoren sei seiner Meinung nach, dass sich sowohl Studenten als auch Professoren einmal außerhalb von Hörsälen und Seminarräumen kennenlernen. „Die Studenten sehen ihren Dozenten einmal von einer anderen ungewohnten, lockeren Seite, die Lehrer werden einfach greifbarer.“ Das sei besonders wichtig, um eine gute Zusammenarbeit zu sichern. Denn mit seinen Studenten arbeite er häufig in Projekten zusammen. Der Umgang miteinander werde durch solche gemeinsamen Erfahrungen entspannter.

Das Lehren mache Junghanß sehr viel Spaß, was wiederum ein weiterer Grund sei, warum er an der Nacht der Professoren teilnimmt. „Ich möchte nicht nur Studieninhalte vermitteln, sondern den dort anzutreffenden Studenten auch eine kleine Lektion in Sachen Musikgeschmack erteilen und zur Tanzwütigkeit animieren“, fügt er lächelnd hinzu. Ihm gefallen aber auch die neuen Kontakte, welche zu Professoren aus anderen Fakultäten entstehen. „Diese sind dort häufig vertreten, man kommt ins Gespräch, feiert gemeinsam mit den Studenten und zieht dann noch weiter“, sagt er. Um 1.30 Uhr wird seine Schicht im ST beginnen. Bis es allerdings so weit ist, will er seine Playlist noch etwas verfeinern und ausbauen. „Ich werde zwar eigene CDs nutzen, aber auch von Streaming-Diensten wie Spotify Gebrauch machen.“ So kann wirklich jeder selbst zum DJ werden.

Damit aber am Abend der Veranstaltung nichts schief gehe, werden die Professoren von den hauseigenen DJs der Clubs unterstützt. Ein reibungsloser Ablauf ist somit gewährleistet. Jeder der teilnehmenden Professoren erhält außerdem eine DJ-Gage, welche gemeinsam einer gemeinnützigen Rostocker Einrichtung gespendet werden soll. Organisiert wird die Nacht der Professoren vom Kulturkombinat Bunker in Rostock e.V. und dem Allgemeinen Studentenausschuss der Universität in Rostock.

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