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Norddeutsche Neueste Nachrichten

09. Dezember 2016 | 10:44 Uhr

Einsatz in Warnemünde : Polizei hilft Seenotrettern

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Vormann Mario Lange übergibt den Ordnungshütern ein Sammelschiffchen zur „Mast“

Einen Job der anderen Art hat gestern „Arkona“-Vormann Mario Lange erledigt. Er übergab Polizeidirektor Ulrich Koppenhagen, dem stellvertretenden Chef des Landeswasserschutzpolizeiamtes, ein Sammelschiffchen der Seenotretter. Mit dieser Geste wollen die Beamten den guten Draht und die Wertschätzung gegenüber der Arbeit der Seenotretter ausdrücken. „Seenotretter und Wasserschutzpolizei verbindet in Mecklenburg-Vorpommern eine langjährige enge Zusammenarbeit“, betont Koppenhagen. Bei den Einsätzen und auch sonst klappt es immer super zwischen beiden. „Da gibt es keine Eifersüchteleien oder Kompetenzgerangel“, bestätigt Koppenhagen. 9000 Einsätze hatte die Landeswasserschutzpolizei in diesem Jahr. Dazu gehören Delikte auf den Wasserstraßen, auch Trunkenheitsfahrten, Schwarzangeln und andere Ordnungswidrigkeiten.

Bei Einsätzen arbeiten die Vertreter beider Institutionen Hand in Hand. „Und bei der Rettung lassen wir die Seenotretter auch agieren, wir unterstützen lediglich bei Bedarf“, unterstreicht Koppenhagen. Zum Glück seien die diesjährigen Einsätze der Seenotretter gut ausgegangen. „Da sind wir immer froh, wenn wir keine Todesopfer zu beklagen haben“, sagt Vormann Lange.

Der bis heute letzte Einsatz fand am ersten Novemberwochenende statt, als eine Yacht an der Mole leck geschlagen war. Obwohl die Schiffseigner das am Anfang ablehnten, fuhren die Seenotretter raus. Mit einer Pumpe von ihnen und einem Nudelholz an Bord konnte Schlimmeres verhindert werden.

Es ist das zehnte Sammelschiffchen, das die Landespolizei mit Münzen und Scheinen füttert. Darauf sind die Seenotretter angewiesen, denn sie finanzieren sich ausschließlich über Spenden. Und vielen Menschen hat dieses Wirken schon das Leben gerettet.

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erstellt am 24.Nov.2016 | 05:00 Uhr

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