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Norddeutsche Neueste Nachrichten

30. Juni 2016 | 05:06 Uhr

Umgestaltung : Neues Quartierblatt der Altstadt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

RGS und Dorsch Consult planen an der Umgestaltung des Bereichs Ernst-Barlach-Brücke bis Viergelindenbrücke.

Im Vergleich zum Rest der Altstadt sieht es um die Barlachbrücke recht karg aus. Jetzt soll der Teil des Quartiers umgestaltet werden. Er umfasst die Straßen-, Platz und Freiflächen nördlich der Brücke bis zur Viergelindenbrücke, die Verkehrs- und Freiräume um das Kuhtor und die Fläche unterhalb der Barlachbrücke. Die ersten Planungen laufen bereits.

Der Bereich sei für „Altstadtverhältnisse unmaßstäblich und ungeordnet“, sagt Anja Brandenburg von der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau (RGS). „Die öffentlichen Flächen sind stark sanierungsbedürftig und weitgehend ungestaltet.“ Die RGS ist von der Stadt als Sanierungsträger beauftragt. Sie plant zusammen mit Dorsch Consult und in Abstimmung mit den Ämtern die Umgestaltung. „Es ist ein besonderer Bereich“, sagt Ute Schmidt, Architektin von Dorsch Consult – sensibel, gerade wegen seiner Historie: Die Straßenzüge unterhalb der Brücke gehören zu den ältestens der Altstadt. „Der Parkplatz am Kuhtor war historisch mit Giebelhäusern bebaut“, so Schmidt. Heute gebe es baulich und gestalterisch Mängel, sagt sie und eine Unternutzung.

Bislang visiert die RGS an, zwei neue Gebäude, wahrscheinlich Wohnhäuser, südlich und nördlich von Rostocks ältestem Stadttor entstehen zu lassen. Das sensible Altstadtareal soll behutsam stadträumlich repariert werden, so Brandenburg. Straßen und Freiräume sollen funktionell umgestaltet werden.

Beachtet wird dabei auch die angespannte Parksituation in dem Gebiet miteinzubeziehen. Die RGS bezieht eine Bestandsanalyse zum ruhenden Verkehr in der Östlichen Altstadt mit ein. Und: Die öffentlichen Flächen sollen barrierefrei werden. „Eine Rollstuhlrampe am Abgang von der Barlachstraße zum Kuhtor könnte eine Lösung sein“, sagt Brandenburg.

Bis zum Herbst soll der Bürgerschaft ein Beschluss zur Quartierplanung vorliegen. Dann könne die „Privatisierung der Baufelder“, der Verkauf vorbereitet werden und die Straßen und Freiflächen beplant werden. Die Neugestaltung ist für 2017 anvisiert.




 

 

 

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