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Norddeutsche Neueste Nachrichten

29. September 2016 | 20:41 Uhr

Mühlengeez : Mela als Schaufenster für Firmen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Regionale Betriebe präsentieren sich an den alljährlich vier Messe-Tagen in Mühlengeez dem Publikum

Aussteller aus Tschechien, den Niederlanden oder Dänemark – die Mecklenburgische Landwirtschaftsausstellung (Mela) ist längst Anlaufpunkt internationaler Spezialisten. Doch auch regionale Firmen präsentieren sich an den jährlich vier Tagen in Mühlengeez dem Publikum.

„Für uns ist die Messe das größte Schaufenster für unsere Produkte und Dienstleistungen“, sagt Mario Kajewski vom gleichnamigen Bützower Fachzentrum für Rasenmähertechnik. Der 53-Jährige setzt dabei auf die Kontaktpflege mit verschiedenen Privatkunden, die in MV einen erheblichen Teil des Geschäftsklientels ausmachen. „Einige Besucher bereiten sich wirklich auf den Kauf vor und schlagen bewusst bei der Mela zu. Allgemein geht es aber vor allem darum, ins Gespräch zu kommen und sich zu präsentieren“, sagt Mario Kajewski.

Sich dem breiten Publikum vorstellen möchten auf der Mela auch die Imker. Mit zum Team des Landesverbandes gehört Egbert Zielke aus Güstrow. Wie entsteht Honig? Woran erkenne ich die Königin? Oder was muss ich tun, um nicht gestochen zu werden? Diese und weitere Fragen beantwortete der 73-Jährige den Besuchern an mehreren Schaukästen. Auch einige Bienenvölker haben er und seine Kollegen natürlich dabei, denn „das ist viel eindrucksvoller als jedes Schaubild“, weiß der Experte. Immerhin 48 Völker betreuen der Vorsitzende des Güstrower Imkervereins und seine Frau Sibylle Dier im heimischen Kuhlenweg – für Zielke ein Hobby, das er nicht missen möchte. „Die Biene unterscheidet sich völlig von allen übrigen Tieren, denn sie nimmt niemandem etwas weg, sondern bestäubt sogar noch ein Großteil der Obstgehölze und Pflanzen“, sagt er. Eines der wichtigsten Anliegen des Güstrowers sei es deshalb, auf der Mela auch den einen oder anderen Nachwuchsimker zu gewinnen. „Es gibt schließlich nur wenige Freizeitbeschäftigungen, bei denen man so im Einklang mit der Natur arbeitet“, so Egbert Zielke.

Natur ist auch das Stichwort für Silvia Boelter, Silke Weidermann und Katharina Schenke von der Forstbaumschule Leist aus Klueß. Seit mehr als zehn Jahren gehört die Mela fest in den Terminplan des Unternehmens. „Für uns ist es wichtig, ins Gespräch zu kommen und Fragen zu beantworten“, sagt Agraringenieurin Schenke. Während sonst meist Waldbesitzer und Landwirte zum Kundenkreis des Unternehmens zählen, sind es auf der Mela vor allem die Kleingärtner, die ihren Stand aufsuchten. „Sie haben oft Fragen zu bestimmten Schädlingen oder sind auf der Suche nach neuen Pflanzen und Gehölzen“, sagt Katharina Schenke.

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erstellt am 18.Sep.2016 | 21:00 Uhr

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