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Norddeutsche Neueste Nachrichten

08. Dezember 2016 | 10:55 Uhr

FC Hansa Rostock : Marco Kofler darf weiter ran

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Defensivmann wird auch morgen im Heimspiel gegen Werder Bremen II von Beginn an auflaufen

Ungewohntes Gefühl für Marco Kofler: Nach über acht Monaten absolvierte der Defensivmann des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock mal wieder eine Partie über die gesamten 90 Minuten. „Es hat sich gut angefühlt, noch besser wäre es gewesen, wenn wir gewonnen hätten“, sagte der 27-Jährige mit Blick auf das 1:1 vor knapp zwei Wochen beim
1. FC Magdeburg. Kurios: Auch im März, bei seinem davor letzten Einsatz über die volle Distanz, spielte Rostock beim 1. FCM, unterlag damals jedoch mit 1:4.

Trotz des 1:1 in der Nachspielzeit wollte der Österreicher diesmal aber nicht von einem gefühlten Sieg sprechen, „weil der Ausgleich nur einen Punkt wert war. Für mich persönlich war es schön, mal wieder auf dem Platz zu stehen, der Mannschaft zu helfen. Ich glaube, das hat auch ganz gut geklappt“, erklärte Kofler.


Keine einfache Zeit liegt hinter dem Verteidiger
 

Der Abwehrmann gibt zu, dass die vergangenen Wochen und Monate nicht immer leicht für ihn waren. „Man ist halt unzufrieden. Denn eigentlich trainiert man die gesamte Woche
darauf hin, dass man am Wochenende auf dem Platz steht. Wenn man dann aber nicht spielt, ist das natürlich schwer, und man ist phasenweise auch angefressen. Klar hinterfragt man sich und hadert, doch das muss man abhaken, wenn man seine Chance bekommt. Dann geht es nur darum, über 90 Minuten Gas zu geben“, so Kofler.

Auch morgen im Heimspiel gegen Werder Bremen II (14 Uhr Ostseestadion) wird er wieder zum Einsatz kommen und Marcus Hoffmann vertreten, der mit einer Sprunggelenksblessur weiter ausfällt. „Wir wissen um die hervorragende Einstellung des Spielers. Er hat damals in Regensburg das erste Spiel gemacht (in der Pause ausgewechselt – d. Red.) und war dann eigentlich lange außen vor. Die Mannschaft hatte sich ohne ihn gefunden und hat gepunktet. Jetzt in Magdeburg wurde er gebraucht, und er hat seine Aufgabe mehr als zufriedenstellend erfüllt. Daher gibt es auch keinen Grund, etwas daran zu ändern. ,Kofi’ ist von der ganzen Art seines Spielens her ruhiger geworden, und dann sieht er, dass er auch eine Möglichkeit hat, zu Einsätzen zu kommen“, sagte Hansa-Trainer Christian Brand.


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erstellt am 18.Nov.2016 | 07:45 Uhr

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