zur Navigation springen

Norddeutsche Neueste Nachrichten

28. September 2016 | 19:03 Uhr

Rostocker bei RTL-Show : Jacob als nackter Adam im Paradies

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

27-jähriger Rostocker nimmt an RTL-Single-Show teil. Kandidaten auf Partnersuche treffen sich unbekleidet auf einem Südsee-Atoll

Bei 18 Grad Celsius trägt Jacob Guse Jeans, T-Shirt und ein dünnes Fleece-Oberteil. Klettert das Thermometer über 35 Grad, legt der Rostocker alles ab. Und zwar nicht am FKK-Strand von Warnemünde, sondern vor einem Millionenpublikum – Jacob ist Teil der RTL-Single-Show „Adam sucht Eva“, deren Kandidaten sich auf dem Tikehau Atoll in der Südsee völlig nackt kennenlernen und am Ende vielleicht eine Beziehung beginnen.

Die Dreharbeiten dazu fanden im Sommer statt. „Auf Arbeit habe ich gesagt, dass ich drei Wochen Strandurlaub mache“, sagt der gelernte Grafik-Designer. Über eine Internetplattform für Models, Designer und Fotografen, auf der er angemeldet ist, erreichte ihn Anfang des Jahres die Anfrage, ob er bei der Nackt-Show mitmachen will. „Mir sagte der Name der Sendung etwas, gesehen hatte ich sie allerdings nie“, so der 27-Jährige. Seinen Eltern erzählte er erst davon, als der Vertrag bereits unterschrieben und das – teilweise nackte – Casting absolviert war. „Mein Vater hält nichts davon, meine Mutter hat kein Problem damit. Meiner Schwester habe ich es erst nach dem Dreh erzählt und sie war schockiert“, erzählt der aus der Nähe von Berlin stammende junge Mann.

Ein paar enge Freunde hätte er zu Beginn eingeweiht und gefragt, was sie davon halten. Deren Überraschung sei groß gewesen, „denn ich war früher total schüchtern und nie der Typ für FKK, geniere mich da eher“, sagt Jacob. Was ihn gereizt hätte, mitzumachen, war das Abenteuer und die Aussicht auf drei Wochen Urlaub in Französisch Polynesien. „Ich sehe es aber auch als Befreiungsschlag und wollte unbedingt aus meiner Komfortzone raus“, so der Rostocker.

Natürlich sei auch das Honorar ein Anreiz gewesen, denn Jacob hat Großes vor: Im Sommer 2017 will er Rostock verlassen und für ein Jahr nach Neuseeland gehen. Ein Neustart am anderen Ende der Welt. Was danach kommt ist noch unklar, eine Rückkehr nach Rostock eher ausgeschlossen. „Mich reizen die Berge, hier ist es mir zu flach“, sagt der Hobbysportler, der am liebsten Trailrunning und Fitness macht. Sein Sportprogramm hat Jacob auch vor den Dreharbeiten ein bisschen erhöht, sonst aber nichts gemacht – weder Diät noch Sonnenbank. „Ich bin eher schmal. Und ich wollte authentisch rüberkommen und zeigen – so sehe ich nun mal aus.“ Über die Zeit auf dem Atoll darf der Rostocker noch nichts verraten, um die Spannung hoch zu halten. Also auch nicht, ob es für ihn nach einer siebenjährigen Beziehung und drei Jahren Singledasein wieder mit Verlieben geklappt hat. Er verrät nur, dass er für den größtenteils Nackt-Urlaub natürlich nicht viel Gepäck brauchte. Zwei T-Shirts, eine Badehose und den Fotoapparat für die Zeit, in der er nicht vor der Kamera stand. An das Nacktsein hatte er sich schneller gewöhnt, als an die Dauerpräsenz der Kameras. „Das liegt auch daran, dass die Kameras einen verunsichern, die Nacktheit der Kandidaten dort aber normal ist", so Jacob.

Die Besonderheit der dritten Adam-sucht-Eva-Staffel, an der Jacob teilnahm, waren die prominenten Kandidaten wie Moderator Peer Kusmagk und Ex-Tennisprofi Daniel Köllerer. „Deren Teilnahme war für mich kein Anreiz, aber es war cool, sie zu treffen und festzustellen, wie sie in der Realität so drauf sind“, sagt der Rostocker. Wenn am 1. Oktober die erste Folge bei RTL ausgestrahlt wird, will Jacob sie gemeinsam mit Freunden anschauen. „Ich habe gesagt, dass ich dann der einzige bin, der dabei was anhaben darf“, sagt der 27-Jährige grinsend. „Schließlich bin ich ja schon im Fernsehen für alle nackt zu sehen.“

„Adam sucht Eva“ läuft ab 1. Oktober sieben Folgen lang täglich ab 22.15 Uhr bei RTL.

 

zur Startseite

von
erstellt am 21.Sep.2016 | 05:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen