zur Navigation springen

Norddeutsche Neueste Nachrichten

05. Dezember 2016 | 03:25 Uhr

Rostocker Stadthafen : Hund stürzt beim Gassi gehen ins eiskalte Wasser

vom

Dramatische Rettung in Rostock: Feuerwehr rettet Vierbeiner in waghalsiger Aktion - erschöpfter Hund mit Blaulicht und Martinshorn in Tierklinik gebracht

Bange Minuten mussten am späten Donnerstagabend zwei Hundebesitzer in Rostock durchleben. Als der Mann und die Frau mit ihrem Vierbeiner gegen 21.30 Uhr entlang der Unterwarnow Gassi gingen, geschah plötzlich das Unglück. Der nicht angeleinte Hund versah sich offenbar in der Dunkelheit und stürzte die Kaikante Am Strande herunter. Er fiel in die eiskalte Warnow.

"Wir hörten plötzlich ein lautes Platschen, danach nur noch Geschrei", beschrieb ein Spaziergänger, der sich zum Unglückszeitpunkt in der Nähe befand, die hektische Situation. Die beiden Hundebesitzer versuchten zunächst, selbständig ihren Vierbeiner aus dem Wasser zu holen, was ihnen jedoch misslang. In ihrer Not wählten sie schließlich den Notruf.

Nur wenige Minuten später fuhr die Rostocker Berufsfeuerwehr mit drei Fahrzeugen - darunter die Tierrettung und eine Drehleiter - allesamt mit Blaulicht und Martinshorn vor. Mit einem Kescher stieg ein Feuerwehrmann eine Leiter hinab. Zeitgleich wurde notdürftig ein Feuerwehrschlauch um den Hund gelegt. Irgendwie gelang es schließlich, den inzwischen erschöpften Vierbeiner an Land zu ziehen. Völlig durchnässt und erschlafft wurde er in den Wagen der Tierrettung gebracht und in eine warme Decke gehüllt.

Sofort ging es mit Blaulicht, Martinshorn und hohem Tempo in die Tierklinik. Lobend hervorzuheben ist das extrem schnelle Eingreifen der Rostocker Berufsfeuerwehr, ohne dem der Hund den Sturz in die Warnow wohl nicht überlebt hätte.

zur Startseite

von
erstellt am 11.Nov.2016 | 08:04 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen