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Norddeutsche Neueste Nachrichten

03. Dezember 2016 | 07:47 Uhr

Unfall in Rostock : Gleisbett der Straßenbahn mit Fahrbahn verwechselt

vom

Glück im Unglück: Fahrer bleibt unverletzt

Die Fahrbahn mit dem Gleisbett der Straßenbahn verwechselt hat heute Abend ein Autofahrer im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen. Der Mann irrte über die Schienen und krachte am Ende gegen einen Mast, im Straßenbahnverkehr ging zeitweise nichts mehr.

Wie die Polizei berichtete, kam der Fahrer eines Mazda gegen 17.45 Uhr aus noch unbekannten Gründen in der Schleswiger Straße nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr auf den Schienen der Straßenbahn weiter. Augenzeugen, die sich in der Haltestelle befanden, berichteten, dass der Fahrer an ihnen vorbei fuhr und noch einmal kräftig auf das Gas drückte. Der Mazda setzte seine Irrfahrt über mehrere Meter durch das Schotterbett weiter fort und konnte erst von einem massiven Fahrleitungsmast gebremst werden. Gegen diesen stieß er frontal.

Glücklicherweise stieß er nicht mit einer Straßenbahn zusammen. Dennoch stand das Fahrzeug so ungünstig im Gleisbett, dass der Straßenbahnverkehr in beide Richtungen zeitweise eingestellt werden musste. Der Mazda-Fahrer blieb unverletzt.

Die Unfallursache blieb an der Unglücksstelle unklar. Der Autofahrer war weder alkoholisiert noch hatte er gesundheitliche Probleme. Die Polizei muss nun die genaue Ursache ermitteln. Der stark beschädigte Mazda musste von einem Abschlepper aus dem Gleisbett gehoben werden, nach rund einer Stunde rollte der Straßenbahnverkehr wieder.

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erstellt am 09.Nov.2016 | 19:39 Uhr

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