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Norddeutsche Neueste Nachrichten

25. September 2016 | 17:41 Uhr

Filmfestspiele : Futurale-Festival über Arbeit 4.0

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Liwu zeigt vom 18. bis 24. Februar Filme über die Zukunft der Berufswelt. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles zur Eröffnung in Rostock.

Wie sehen die Trends der Arbeitswelt der Zukunft aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Filmfestival Futurale, das vom 18. bis 24. Februar im Lichtspieltheater Wundervoll gastiert. „An jedem Abend wird ein Dokumentarfilm gezeigt, der das Thema Arbeiten 4.0 näher beleuchtet“, sagt Anne Kellner, Geschäftsführerin des Lichtspieltheaters Wundervoll (Liwu). Dabei geht es vor allem darum zu zeigen, welche Auswirkungen und Möglichkeiten die Digitalisierung für diesen Bereich haben und bringen.

Ins Leben gerufen wurde das Filmfestival, das durch insgesamt 25 Städte tourt, vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Zur Eröffnung der Futurale in Rostock wird auch Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) nach Rostock kommen. Sie will am Donnerstag, 18. Februar, ab 19 Uhr mit dem Publikum ins Gespräch kommen. „Anschließend zeigen wir den Film ,Deine Arbeit, dein Leben!’, in dem mehrere Hundert Menschen ihren Arbeitsalltag per Video festgehalten haben“, erzählt Kellner. Im Laufe der Woche folgen Dokumentationen, die sich der Faszination YouTube widmen, junge Unternehmen von der Idee bis zum Start-up begleiten oder erfolgreiche Firmen zeigen, die mit innovativen Ideen punkten beziehungsweise ihren Mitarbeitern ideale Arbeitsbedingungen bieten. Sander Burgers Film „Ik ben Alice (Ich bin Alice)“ hingegen handelt vom Einsatz von Pflegerobotern und beschäftigt sich mit der Frage, ob diese eine Alterntive sind angesichts einer immer älter werdenen Bevölkerung. „Es ist interessant zu sehen, wie die älteren Damen mit dem Roboter umgehen und dieser sie zum Beispiel an Termine erinnert“, sagt die Liwu-Geschäftsführerin. Ihr persönlicher Favorit ist die Dokumentation „Digitale Nomaden“, die Menschen vorstellt, die ausschließlich übers Internet arbeiten. Laut Kellner, die alle Filme vorab gesehen hat, lädt diese Doku zum Nachdenken ein. „Auf der einen Seite wird heutzutage von jungen Leuten Flexibilität gefordert, auf der anderen Seite entscheiden sich viele von diesen digitalen Nomaden gegen eine Sozialversicherung oder eine eigene Familie. Die Doku wirft die Frage auf, ob dies die Richtung ist, in die die Zukunft gehen soll“, so Kellner. Und zu Diskussionen anregen sollen die Filme auch. Denn das Festival ist Teil des Dialogprozesses Arbeit 4.0 des Bundesarbeitsministeriums. So stehen dem Publikum im Anschluss an die Filmvorführung Experten aus der Hansestadt und Umgebung für Gespräche bereit. Gemeinsam kann darüber diskutiert werden, wie wir in Zukunft arbeiten wollen und welche Spielregeln es dafür braucht.

Der Eintritt zur Futurale ist frei.

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erstellt am 15.Feb.2016 | 16:00 Uhr

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