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Norddeutsche Neueste Nachrichten

03. Dezember 2016 | 20:47 Uhr

Warnemünde : Frischekur für Broiler-Bar

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Renovierungsarbeiten in Kult-Gastronomie des Hotels Neptun erfolgen noch in diesem Jahr

Sie war und ist Kult, die Broiler-Bar im Hotel Neptun. Dort auf Anhieb einen freien Platz zu erwischen, das ist wie eh und je die Ausnahme. Vor allem an den Wochenenden, egal ob Herbst oder Sommer, sind freie Plätze an den neun Tischen oder am Tresen mit 16 Stühlen eher eine Seltenheit. Denn den Gästen schmeckt das Grillhähnchen noch genauso lecker wie zu DDR-Zeiten, als die Schlange vor dem Restaurant an der Seepromenade nicht enden wollte.

„Die Hähnchen, die maximal 60 Tage alt sein und höchstens 1200 Gramm auf die Waage bringen dürfen, werden nach traditioneller, ja geheimer Neptun-Rezeptur für zwei Stunden in einer Gewürzlauge eingelegt. Diese besteht vorwiegend aus Salz, Pfeffer und Paprika“, sagt Daniel Werner, der die Grillstube Broiler seit 2004 leitet.

Aus Gesprächen mit den Feinschmeckern weiß der Gastronom, dass die meisten von ihnen das nostalgische, fast ein bisschen verstaubt wirkende 1970er-Jahre-Flair der Broiler-Bar lieben und sich dort rundum wohlfühlen.

Dennoch, so Neptun-Chef Guido Zöllick, sei eine Renovierung unausweichlich. „Wir werden im Rahmen unseres jährlichen Investitionsplanes noch vor Jahresfrist das Grillrestaurant Broiler renovieren. Die Arbeiten sind hauptsächlich technisch bedingt. Der Gast soll anschließend zwar die Erneuerung spüren, aber eigentlich keine Veränderung der Räumlichkeit“, versichert der General Manager. So werden der gesamte Tresenbereich mit neuen Kühlmöbeln und die Küche mit zeitgemäßen Geräten ausgestattet. Ziel sei es, die Arbeitsabläufe weiter zu vereinfachen und mittels neuester Technik noch ressourcenschonender zu arbeiten.

An der grundsätzlichen Raumaufteilung und den nutzbaren Bereichen für die Gäste wird sich nichts ändern. Die Platzkapazität des Restaurants soll im Wesentlichen bestehen bleiben, versichert Zöllick. Um den Gästen entgegenzukommen, orientiert sich die Farb- und Materialgestaltung an den Zeiten der Inbetriebnahme des Broilers im Jahr 1971. Erneuert und angepasst wird hingegen das Beleuchtungskonzept. „Unsere Speisenkarte und auch die Preisgestaltung wollen wir nicht wesentlich verändern“, versichert Guido Zöllick.



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