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Norddeutsche Neueste Nachrichten

04. Dezember 2016 | 15:17 Uhr

Rostock : Feueralarm: HNO-Klinik evakuiert

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Mitarbeiter und Patienten ahnen nichts von Großübung in der Doberaner Straße

Feuer auf Station 1 der HNO-Klinik der Rostocker Unimedizin: Zur Überraschung von Mitarbeitern und Patienten ist gestern um 9.23 Uhr in dem Gebäude in der Doberaner Straße der Alarm losgegangen. Schnell ist klar, die Station mit zwölf Patienten – davon ein bettlägeriger – muss geräumt werden. Das Pflegepersonal leitet die Patienten auf den Sammelplatz auf dem Hof, während auch die Poliklinik sofort geräumt wird.

An der frischen Luft erfahren die etwa 100 betroffenen Mitarbeiter und Patienten, dass es sich um eine Übung handelt – die bisher größte in der Geschichte der Unimedizin Rostock. Neben der Feuerwehr und Rettungskräften rückt auch die Polizei an. Denn an der Doberaner Straße befindet sich eine Straßenbahn-Haltestelle. Der Bereich muss gesichert werden. „Bei uns gibt es regelmäßig Übungen. Ein solches Szenario, besonders realitätsnah durch den Einsatz einer Nebelmaschine, spielen wir am Haus aber das erste Mal durch“, sagt Sicherheitsexperte Ingo Knaack. Die Vorbereitung kostete Wochen.

Ziel war, das Sicherheitssystem des Klinikums und die Entscheidungswege der Mitarbeiter zu prüfen. Alles in enger Zusammenarbeit mit Brandschutz- und Rettungsamt, Feuerwehr, Polizei und unter normalen Bedingungen. „In der Klinik waren nur der Direktor und die Pflegedienstleitung informiert“, erzählt Knaack. Statisten mit geschminkten Wunden spielten Patienten, die geborgen werden mussten. Nach der Großübung zieht der Kaufmännische Vorstand Harald Jeguschke zufrieden Bilanz. „Alle wussten, wohin sie zu gehen und was sie zu tun haben.“ Die Zusammenarbeit der Rettungskäfte mit Klinik- und Pflegeleitung der HNO und den Mitarbeitern habe tadellos geklappt, so Knaack.

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