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Norddeutsche Neueste Nachrichten

11. Dezember 2016 | 12:52 Uhr

Carsharing in Warnemünde : Ein Auto für das Ostseebad

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Greenwheels stellt im Technologiepark ein Fahrzeug zur Nutzung bereit . Anmeldung über das Internet und per App.

Online anmelden, einsteigen, losfahren. Das geht mit dem neuen Greenwheels-Auto in Warnemünde. Sorgen um laufende Kosten durch Reifenwechsel, Reparaturen oder um den TÜV brauchen sich die Nutzer somit nicht mehr machen. Die Parkplatz-Suche, die gerade in Warnemünde so manches Mal zu einer nervenaufreibenden Geduldsprobe werden kann, fällt ebenfalls weg. Für die Nutzer des Carsharings steht neuerdings ein VW up auf einem Parkplatz in der Friedrich-Barnewitz-Straße 3 bereit.


Kosten pro Stunde und Kilometer


Wer auf die Anschaffung und die laufenden Kosten eines eigenen Autos verzichten will, ist bei dem Carsharing-Modell genau richtig aufgehoben. „Im Durchschnitt bis zu acht Personen teilen sich ein Fahrzeug“, erklärt Robert Delwall, Fleetchecker von Greenwheels, das der VW-Gruppe angegliedert ist.

Bezahlt werden lediglich die genutzten Stunden und die gefahrenen Kilometer. „Einen Anmelde- oder Mitgliedsbeitrag gibt es nicht“, fügt der 74-Jährige hinzu. Für längere Fahrten über einen Tag, ein Wochenende oder eine ganze Woche gibt es pauschale Kostenbeiträge.

Grundsätzlich sei das Auto für den Stadtgebrauch vorgesehen und biete sich für die Nutzung bei kleineren Fahrten an. „Es ist hauptsächlich für Menschen gedacht, die wenig fahren: zum Beispiel für Einkäufe, kürzere Touren oder wenn sie schnell mal einen Verwandtschaftsbesuch machen“, so Delwall. Wenn es auf dem Parkplatz im Warnemünder Technologiepark steht, kostet den vorübergehenden Fahrer das Auto kein Geld.

Die Teilnahme ist ganz einfach. „Sie melden sich auf der Internetseite oder per App an und werden kostenloses Mitglied“, sagt Delwall. Anschließend müssen die Interessenten ihren Führerschein bei der Rostocker Straßenbahn AG auf dessen Gültigkeit vorzeigen, bekommen dann eine Kundenkarte zugeschickt und schon kann es losgehen. Damit der Kleinwagen auch viel genutzt wird, rührt Delwall die Werbetrommel. Bei den umliegenden Firmen hat er Flyer verteilt und das Projekt vorgestellt. „Wir kennen den Bedarf noch nicht, das hier ist erst einmal ein Test“, so Delwall.

Zurzeit gibt es in Rostock insgesamt zwölf Autos von Greenwheels. Demnächst soll aufgrund der großen Nutzungszahl der Bestand auf 15 erhöht werden.

Internet: www.greenwheels.com

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