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Norddeutsche Neueste Nachrichten

04. Dezember 2016 | 15:20 Uhr

Rostocker Bahnhof : Defekter Fahrstuhl sorgt für Ärger

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Eingeschränkte Beförderungsmöglichkeiten am Hauptbahnhof. Deutsche Bahn verschiebt Erneuerung auf Anfang 2017.

Ein defekter Fahrstuhl im Hauptbahnhof sorgt derzeit für Unmut bei vielen Rostockern. Die aus der Südstadt kommenden Straßenbahn-Passagiere stoßen auf dem Bahnsteig der Tram-Ebene auf ein scheinbar unüberwindbares Hindernis. Der Fahrstuhl, der sie auf die Verteiler-Ebene im ersten Untergeschoss bringen soll, ist kaputt. Für Menschen mit Gehbehinderungen oder mit schwerem Gepäck ist das ein Ärgernis.


Zwei weitere Lifte als Alternative


Was viele nicht wissen: Auf dem Bahnsteig befinden sich noch zwei weitere Fahrstühle. Nur sind die an den Bahnsteig-Enden um die Ecke leicht versteckt. „Wir haben Hinweisplakate an dem defekten Aufzug angebracht, die auf die Ausweichmöglichkeiten verweisen“, erklärt Dirk Beyer, Mitarbeiter Operations bei der Deutschen Bahn am Standort Rostock.


Für Fernverbindung umsteigen


Der derzeit defekte Aufzug ermöglicht sonst von der Tram-Ebene im zweiten Untergeschoss den direkten Zugang zu den Bahnsteigen 3 bis 7. Das ist vorerst nicht möglich. „Die Passagiere müssen nun erst mit einem Ausweichfahrstuhl auf die Verteiler-Ebene und dann in einen anderen Fahrstuhl umsteigen, um zu den Fernverbindungen zu gelangen“, erklärt Beyer.

Grundsätzlich sei jedes Bahngleis per Aufzug erreichbar. Durch die Einschränkungen sollten sich Bahnfahrende bei erhöhtem Nutzungsaufkommen aber auf Wartezeiten einstellen. „Um einen Anschlusszug zu erreichen, ist es daher ratsam, frühzeitig anzureisen“, fügt Beyer hinzu.

Ursprünglich sollte der Aufzug, der seit 2003 in Betrieb ist, im Herbst dieses Jahres durch ein neues Modell ersetzt werden. Da die Zahl der Fahrten in die Millionen gehe, sei das Modell schneller verschlissen als erwartet, so Beyer.

Auch wenn im Frühjahr 2017 ein neuer Aufzug eingebaut wird, bleibt die eingeschränkte Situation für Bahnfahrer bestehen. Denn dann wird der gegenüberliegende Fahrstuhl außer Betrieb gesetzt und anschließend durch ein neues Modell ersetzt. Im Laufe des kommenden Jahres sollen aber alle Fahrstühle wieder einsatzbereit sein.

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