zur Navigation springen

Norddeutsche Neueste Nachrichten

10. Dezember 2016 | 07:59 Uhr

Neueröffnung : Butterblume erblüht wieder

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Ehemalige Gaststätte in der Doberaner Straße gehört jetzt der Fantasia AG. Umbau fast abgeschlossen.

Mit strahlenden Farben erblüht Rostocks Butterblume in neuem Glanz. Seit das Baugerüst in der Doberaner Straße 19 gefallen ist, wird erkennbar, dass nach jahrelangem Leerstand in das alte Gaststätten- und Pensionsgebäude neues Leben eingezogen ist. Verantwortlich dafür ist seit gut einem Jahr die Fantasia AG, neuer Besitzer und Nutzer des Hauses.

„Für die Gestaltung habe ich Esther Dittmer angesprochen, deren Handschrift auch schon das Haus Liebreiz trägt“, sagt Daniela Mende. Gestern ist die Mitarbeiterin der Fantasia AG zusammen mit Kollegin Sylvia Hirsch in ihr neues Büro in der Butterblume gezogen. Die oberen drei Etagen des Hauses, die ehemaligen Pensionszimmer, sind mittlerweile Internat des Pädagogischen Kollegs Rostock und werden von Studenten bewohnt.

Im Erdgeschoss laufen die letzten Umbauten noch auf Hochtouren, damit am 10. November wie geplant die Eröffnung gefeiert werden kann. „Ich habe hier selbst noch Silvester 1999/2000 gefeiert, jetzt gibt es als Überbleibsel nur noch diesen Büfett-Schrank und den instand gesetzten Küchenfahrstuhl“, erinnert sich Daniela Mende beim Rundgang durch den früheren Gastraum, der künftig für die Theaterarbeit der Fantasia AG sowie Proben und Konzerte der Baf’n’Roll Band genutzt werden soll. „Außerdem können die Rostocker den Saal für alle Anlässe mieten, an denen sie etwas feiern wollen“, sagt die Veranstaltungsplanerin der Fantasia AG. Wo früher Holz, dunkle Töne und kleine Fenster dominierten, gibt es jetzt Licht, helle Wände und liebevolle künstlerische Details sowie einen Zugang zum Garten. „Die Gespräche über dessen Gestaltung laufen noch“, sagt Mende. Im Inneren der umgebauten Räume ist die Barrierefreiheit gegeben. Vor der Eingangstür wird erst mal eine Behelfsrampe errichtet, weil eine dauerhafte mit 21 000 Euro gerade nicht im Budget sei. Schließlich hat die Fantasia AG Kauf und Umbau des Hauses über ihren Träger, die Eusib gAG, komplett selbst finanziert.

zur Startseite

von
erstellt am 06.Okt.2016 | 12:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen