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FC Hansa Rostock : Bischoff kehrt dahin zurück, wo alles begann

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansas Mittelfeldakteur startete seine Profi-Karriere 2007 im Bremer Weserstadion – morgen will er mit dem FCH dort gewinnen

Für Hansas Mittelfeld-Regisseur Amaury Bischoff wird das Gastspiel am 34. Spieltag der 3. Fußball- Liga im Weserstadion gegen die zweite Mannschaft von Werder Bremen II (morgen 14 Uhr) ein hoch emotionaler Moment sein: „Es ist ein ganz besonderes Erlebnis für mich. Für mich hat im Weserstadion alles angefangen“, erklärt der 30-Jährige. Denn eben dort gab Bischoff am 14. März 2007 sein Profi-Debüt im UEFA-Cup-Achtelfinalspiel gegen Celta Vigo (2:0). Mit 18 Jahren wurde er damals in der 74. Minute für Diego eingewechselt. „Wir sind sogar ins Halbfinale eingezogen. In der Mannschaft haben Torsten Frings, Diego, Patrick Owomoyela , Per Mertesacker, Naldo oder auch Aaron Hunt gespielt“, so Bischoff. Es war sein einziges Spiel für Werders Profimannschaft.

Morgen kehrt er nun zurück an seine alte Wirkungsstätte – und möchte mit Hansa die „Zweite“ von Werder schlagen und den mitreisenden Rostocker Anhängern ein gutes Spiel liefern. „Der Platz wird schon wesentlich besser als in anderen Stadien sein. Das wird man merken. Ich denke schon allein mit unseren Fans wird es ein gutes Spiel“, sagt der Offensivmann.

Einfach wird es nicht, das weiß auch der Routinier. „Das ist ein Team mit spielerisch sehr, sehr viel Qualität – wie es bei den zweiten Mannschaften oft der Fall ist. Aber von der Aggressivität und Taktik her sind sie vielleicht nicht ganz so gut wie wir. Es ist ein unangenehmes Team wie Mainz oder in den vergangenen Jahren Dortmund II und Stuttgart II. Bremen besitzt zudem viele junge Nationalspieler im Kader und auch viele, die schon in der Bundesliga gespielt haben.“ Gedanken darüber, welcher Profi aus der ersten Bremer Mannschaft „runter rutschen“ könnte, mache er sich nicht. „Das sollte uns nicht beschäftigen.“

Mit dem 4:2- Erfolg beim FSV Mainz 05 II haben die Rostocker bewiesen, dass sie auch gegen Nachwuchsmannschaften bestehen können. „Ich denke, sie werden mehr Ballbesitz haben als wir, da müssen wir auf jeden Fall erst einmal dagegen halten und geduldig, stabil und robust sein“, gibt Bischoff einen möglichen Matchplan heraus und fügt hinzu: „Dann haben wir auch sehr gute Spieler in der Mannschaft und die Qualität, die Bremer auszuspielen.“

Jedoch warnt Amaury Bischoff auch vor den jungen Bremern: „Für sie geht es natürlich noch um viel, nachdem sie gegen Wiesbaden verloren haben, ist dieses Spiel für sie sehr wichtig, um sich im Kampf um den Klassenerhalt noch ein wenig Luft verschaffen zu können. Dementsprechend werden sie auch auf dem Platz agieren.“

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erstellt am 21.Apr.2017 | 08:00 Uhr

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