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Norddeutsche Neueste Nachrichten

30. September 2016 | 05:14 Uhr

Warnemünde : Auf Stippvisite im Ostseebad

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die amerikanische Soulsängerin Della Miles besucht vor dem Rostock-Konzert am 1. Oktober in der Stadthalle noch einmal Warnemünde

Sie stand mit Superstars wie Whitney Houston und Marius Müller-Westernhagen auf der Bühne. Seit einigen Jahren ist die amerikanische Sängerin Della Miles aus Newton in Texas als Solistin auf den Bühnen der Welt unterwegs. Am 1. Oktober gastiert sie um 20 Uhr in der Rostock Stadthalle. Gestern war sie auf Stippvisite in Warnemünde. NNN-Redakteurin Maria Pistor sprach mit der Soulsängerin.

Frau Miles, Sie kommen aus einer musikalischen Familie, wer hat Ihr Talent entdeckt?

Della Miles: Meine Mutter ist eine Sängerin und Pianistin gewesen, von ihr habe ich sehr viel gelernt. Mein Papa hat auch in vielen Jazzbands in Klubs gespielt. In unserem Haus war immer Musik, von sechs Kindern sind drei musikalisch. Meine Lehrerin an einer Spezialschule hat mich gefördert und gesagt, dass ich eine sehr saubere und klare Stimme habe, mit der ich sehr viel erreichen kann.

Wie war die Zusammenarbeit mit Whitney Houston und Marius Müller-Westernhagen?

Das war beides sehr gut. Bei Whitney Houston war ich eine von mehreren Backgroundsängerinen, bei Marius war ich als Solo-Sängerin mit ihm auf der Bühne. Wir haben auch eine CD zusammen produziert. Inzwischen habe ich meine eigene Band. Ich trete mit insgesamt sechs Musikern auf, neben mir gibt es noch zwei Backgroundsängerinnen.

Wie können wir uns das Konzert in der Rostocker Stadthalle vorstellen?

Es wird auf jeden Fall vielfältig. Meine Stimme ist Soul, die Band steuert noch rockige Elemente bei, diese Kombination finde ich sehr toll. Und Soul ist die Musik von meinem Herzen und meiner Seele.

Haben Sie Lampenfieber vor Ihren Auftritten?

Ich habe vor jedem Auftritt so ein Gefühl von Schmetterlingen im Bauch. Dann bin ich auch lieber ganz alleine, weil ich mich darauf fokussieren muss, dass es gleich los geht.

Sie haben bereits mehrere Konzerte in Rostock gegeben? Was verbindet Sie mit der Stadt?

Ich habe schon im Ursprung in der Östlichen Altstadt gespielt, bereits zweimal ein Weihnachtskonzert in der Heiligen-Geist-Kirche gegeben. Und jetzt folgt dieses Konzert am 1. Oktober in der Rostocker Stadthalle als musikalischer Höhepunkt für mich und meine Fans. Ich mag Rostock, es ist eine sehr schöne und überschaubare Stadt, in der man durch die Größe auch nicht verloren gehen kann. Auch die Menschen hier sind sehr freundlich.

Vor dem Konzert haben Sie jetzt noch einen Abstecher nach Warnemünde unternommen. Wie hat es Ihnen gefallen?

Das Wetter war traumhaft. Warnemünde hat etwas sehr Faszinierendes mit dem Meer, den Schiffen und den Möwen. Und auch die Luft ist hier ganz besonders frisch.

Was haben Sie sonst noch in nächster Zeit vor?

Vor dem Rostock-Konzert spiele ich am Donnerstag in der Pariser Philharmonie, darauf freue ich mich sehr.

Sie arbeiten auch beim Fernsehen?

Ja. Ich bin in Deutschland und in der Türkei bei Fernsehsendern beschäftigt und präsentiere in einer Sendung Menschen und ihre Musik.

Wie oft im Jahr sind Sie unterwegs?

Es sind etwa 200 Tage. Und wenn ich dann mal frei habe, dann schlafe ich auch gern mal aus und genieße die Zeit mit meiner Familie. Ganz normal, so wie es andere Leute auch gern tun.

Tickets für das Konzert gibt es im Pressezentrum, der KTC-Ticketbox, bekannten Vorverkaufsstellen sowie in der Stadthall

e.

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erstellt am 22.Sep.2016 | 12:00 Uhr

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