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Norddeutsche Neueste Nachrichten

02. Dezember 2016 | 23:19 Uhr

THW in Rostock : 25 Jahre Technisches Hilfswerk

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Retter berichten über ihre Einsätze und zeigen ihre Gerätschaften. Schon die Kleinsten sind zu Besuch.

Der Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW) ist am 19. Oktober 1991 im Rostocker Rathaus gegründet worden. Das 25-jährige Jubiläum dessen haben die Mitglieder gebührend gefeiert. Dazu gehörte auch ein Tag der offenen Tür am Sonnabend im Asternweg.

„Mit technischen Hilfsmitteln sind wir bestens ausgerüstet und das möchten wir allen interessierten Rostockern gerne einmal vorführen“, beschrieb der technische Zugführer Sven Blumenthal den nicht alltäglichen Einblick hinter die Kulissen. Normalerweise rückt das THW mit schweren Gerätschaften an, wenn Bäume umstürzen, im Krankenhaus oder kleinen Ortschaften der Strom ausfällt. Dann sind beispielsweise die Fachleute der Elektroversorgung gefragt, wenn das mobile Kraftwerk zum Einsatz kommt. Auch Großschadenslagen sind für das THW kein Problem und eher selten im Ausland zu bewältigen.

Über ihre Arbeitsweise gaben die Männer in den blauen Anzügen am Sonnabend gerne weitere Auskünfte. „Eine ideale Gelegenheit, auf die ich gewartet habe“, sagte THW-Fan Tilo Ridde. Die geballte Ladung an Technik ließ sich der 40-Jährige aus Reutershagen gerne von Klaus-Dieter Schubert erklären. Der Kranfahrer feierte auch sein persönliches Jubiläum beim THW, denn den unterstützt er ebenfalls seit 25 Jahren. Aus Spaß an der Technik und an der Sache, so erklärt Schubert seine Motivation. Auslandseinsätze bei Hilfstransporten nach Litauen hätte er auch bereits hinter sich, erzählte er.

Die zurzeit 85 aktiven Mitglieder sind in zahlreichen Fachgruppen untergebracht, die von der Motorsäge, dem 40-Tonner bis hin zum Kran alles im Griff haben müssen. „Dazu benötigen wir gelernte Fachleute mit abgeschlossenen Berufsausbildungen“, erklärt Blumenthal. Inzwischen haben sich auch einige Frauen eingeklinkt wie beispielsweise Kati Hofmann. „Man sollte schon technisches Verständnis, Lust an der Aktivität und Hilfsbereitschaft mitbringen“, sagt die 36-jährige Truppführerin. Große und kleine Technikfreunde haben sich am Sonnabend dazu informiert, aber auch viel zu sehen bekommen.

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