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Der Prignitzer

27. Juni 2016 | 13:11 Uhr

Allendehalle Wittenberge : Wie viele Felder passen rein?

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

SV Empor/Grün-Rot befürchtet Reduktion auf drei Badmintonplätze / Stadt widerspricht und bittet Sportler zum Dialog

Das Unverständnis war groß bei den Badmintonspielern des SV Empor/Grün-Rot, als es in einer Beratung im Sportbetrieb der Stadt Wittenberge jüngst um die Zahl der Felder ging, die nach der Sanierung der Allendehalle dort markiert werden sollen.

„Zwischenzeitlich war von nur drei Badmintonfeldern die Rede“, sagt der Vereinsvorsitzende Gerhard Richter. „Das wird der Stärke der Abteilung nicht annähernd gerecht, schon jetzt mit den vier Feldern müssten Sportfreunde mitunter außerhalb der Linien spielen, weil die Plätze nicht reichen. Mit drei Feldern ist keine ordentliche Arbeit möglich, vor allem die Jugendarbeit würde erheblich erschwert.“

Gerhard Richter verweist zudem auf die Kapazität der Halle. „Das neue Handballfeld soll von jetzt rund 38 Metern auf 40 vergrößert werden und damit Normmaße erreichen. Ein Badmintonfeld ist 6,10 Meter breit, rein rechnerisch würden also sechs Felder nebeneinander passen.“

Dass das machbar ist, bestätigt auch das Bauamt der Stadt. „Die Abmaße der Halle würden die Anzahl von sechs Feldern zulassen“, informiert Amtsleiter Martin Hahn. Wie viele Felder tatsächlich eingerichtet werden können, hänge nun davon ab, welcher Bedarf vom Verein benannt und begründet wird und ob dieser mit dem verfügbaren Budget abgebildet werden könne. Die bisherigen Planungen seien auf Basis des Bedarfs der Schule erfolgt.

Dass die Wünsche des Vereins erstmals auf der angesprochenen internen Beratung formuliert worden seien, dementiert der SV Empor Grün-Rot. Bereits mehrfach sei die Abteilung Badminton mit dem Bauamt und dem KSTW in Verbindung getreten, um ihren Bedarf anzumelden, heißt es aus dem Verein. Was die angesprochene Finanzierung der Markierungen angehe, so seien die Sportler gegebenenfalls bereit, sich zu beteiligen.

Wie viele Badmintonfelder letztendlich markiert werden, soll in Kürze in einem Abstimmungsgespräch mit allen Beteiligten geklärt werden. Gesetzt ist in jedem Fall das auf die Normmaße vergrößerte Handballfeld.

„Weiterhin sind drei Volleyballfelder quer, ein Volleyballfeld längs mittig und vier Basketballkörbe geplant, davon zwei Schwenkbar und zwei fest installiert“, informiert Bauamtschef Hahn. Die Sanierung der Halle soll voraussichtlich in den Sommerferien beginnen und bis Februar 2015 andauern. Der Umkleidebereich soll bis Juli 2015 fertiggestellt sein.

Als Ausweichquartiere für die Sportvereine hat der Sportbetrieb Wittenberge Kapazitäten von zehn Turnhallen in der Region erfragt und an die Vereine weitergegeben, die nun aufgefordert sind, gemeinsam mit den verschiedenen Trägern das für sich beste Angebot herauszusuchen und entsprechende Nutzungsverträge abzuschließen.

Die Stadt investiert in die Halle rund eine Million Euro, wobei das Projekt umfassend aus Städtebaumitteln gefördert wird.

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erstellt am 15.Jun.2014 | 12:00 Uhr

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