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Der Prignitzer

08. Dezember 2016 | 03:08 Uhr

Bauvorhaben Wittenberge : Straßenbau im Dreierpack

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Fördergeld fließt in den Packhof, die Wahrenberger und in die Elbstraße. Geld kommt aus dem Hochwasserfonds

Packhofstraße, Wahrenberger Straße und Elbstraße: Abschnitte aller drei Straßen werden in den nächsten Jahren noch mit Geld aus dem Hochwasserhilfsfonds, aufgelegt vom Bund, um Schäden der Flut von 2013 zu beseitigen, in Angriff genommen. Der große Vorteil für die Kommunen: Die Förderung erfolgt zu 100 Prozent. Bis 2019 muss das Geld nach heutigem Stand investiert sein.

Die Vorbereitungen für alle drei Projekte laufen, sagt Bauamtsleiter Martin Hahn und verweist gleichzeitig darauf, dass mit jedem der Straßenzüge auch Besonderheiten verknüpft sind.

So sollte die Packhofstraße zwischen Bad Wilsnacker und Tivolistraße ursprünglich bereits in diesem Jahr eine glatte Asphaltdecke erhalten, die das ausgefahrene Kopfsteinpflaster ersetzt. Nun ist der Packhof aber in der Warteschleife. Grund sind bei Baugrunduntersuchungen festgestellte Belastungen, die die Straßenerneuerung teurer machen. „Ein Antrag auf mehr Fördermittel wurde gestellt. Die Bauausführung erfolgt daher voraussichtlich erst 2017“, formulierte Bürgermeister Dr. Oliver Hermann in seinem Bericht auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung.

Chemische Reinigung bereitet Probleme

Wenn die Stadt die Wahrenberger Straße in Angriff nimmt, dann geht es um die Erneuerung der ausgefahrenen Fahrbahn von der Weinbergstraße Richtung Turmstraße. Verbinden will die Stadt mit diesem Projekt aber nach Möglichkeit auch noch eine Begradigung der Straße im Einmündungsbereich Richtung Poststraße. Wenn die Stadt Fördergeld für den Rückbau der Reinigung erhält, dann sei die Kommune durch das freiwerdende Grundstück in der Lage, so der Bauamtsleiter, den Verlauf der Wahrenberger so zu verändern, dass der Versatz in der Straße begradigt wird. Rückbau und Sanierung dieser Immobilie hat die Stadt als ein wichtiges Projekt im Stadt-Umland-Wettbewerb beantragt. Hahn macht keinen Hehl daraus, dass es sich gerade bei der Reinigung um ein sehr vielschichtiges Problem handelt. Das betrifft zum einen die Eigentumsverhältnisse und zum anderen die Belastung des Grundwassers in der Altstadt, die seit Jahren von den Reinigungsanlagen ausgeht. Die Absicht, mit dem Vorhaben bereits in diesem Jahr beginnen zu können, hat sich nicht verwirklichen lassen.

Für die Elbstraße laufen die Vorplanungen und sind mittlerweile soweit abgeschlossen, dass voraussichtlich noch im November die Bürger zu einer Informationsveranstaltung gebeten werden. Es geht um den Abschnitt zwischen Wasser- und Schifffahrtsamt sowie den Übergang der Straße im Hagen. Aber es geht eben nicht allein um die Elbstraße selbst. Verküpft damit sind Maßnahmen für einen optimaleren Hochwasserschutz für die Altstadt einschließlich städtebaulicher Apsekte. Kommune und Landesumweltamt arbeiten Hand in Hand. Ihre Vorschläge bzw. Varianten wollen sie den Bürgern auf besagter Zusammenkunft vorstellen.

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erstellt am 04.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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