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Der Prignitzer

04. Dezember 2016 | 23:23 Uhr

Arbeiten im Wittenberger Horning : Schluss mit der Wasserflut

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Seit Jahren steht ein Teil des Hornings bei Regen unter Wasser / Jetzt soll Abhilfe kommen

Hochwasser im Hornig ist seit vielen Jahren keine Seltenheit: Wenn der Regen plattert, ist vor allem im Bereich zwischen Weisener Straße und Schule kaum noch ein Durchkommen. Seit Jahren bleiben dann immer mal wieder Autos stecken, muss die Feuerwehr zum Abpumpen ausrücken. So geschehen beispielsweise auch im Sommer dieses Jahres.

Damit soll jetzt endgültig Schluss sein. Der Abwasserbetrieb der Stadt hat das Geld zusammen, um dort zu investieren. Die Bauleistungen werden ausgeschrieben. Wenn alles glatt läuft und das Wetter mitspielt, kann rechtzeitig im neuen Jahr mit dem Bauen begonnen werden, sagt Bernd Insel, Technischer Bereichsleiter des Eigenbetriebes Abwasserentsorgung Wittenberge.

Das Problem im Horning: Die Querschnitte der alten Leitungen seien zu gering. Bei Starkregen können sie die Wassermassen nicht aufnehmen, erklärt Insel.

Also neue, größere Leitungen quer durch den Horning verlegen? Das wäre eine Rieseninvestition, die der Abwasserbetrieb derzeit nicht stemmen kann.

Bernd Insel sagt: „Wir haben eine andere Lösung gefunden. Und die heißt: Wir fangen das Wasser ab, bevor es sich im Horning an der tiefsten Stelle sammelt, von wo es nicht schnell genug abfließen kann.“

Das Regenwasser kommt aus der Sandfurttrift, die keine eigene Oberflächenentwässerung hat. Es fließt aus der Margareten- und der Juliusstraße, die ebenfalls keine Gullys haben, in den Horning, der sich dann wie ein Trog füllt.

Die Lösung soll der Einbau von insgesamt vier großen Einläufen bringen. Eine Einlaufrinne wird an der Ecke Sandfurttrift/Horning eingebaut, zwei in der Sandfurttrift selbst und ein Einlauf an der Weisener Straße. Außerdem werden im Gehwegbereich Richtung Kypgraben neue Leitungen mit größerem Querschnitt verlegt, die das Oberflächenwasser aufnehmen. Das ist nach den Worten von Bernd Insel gleichzeitig eine vorausschauende Investition für den Fall, dass die Sandfurttrift eines Tages in Angriff genommen wird. Die Fahrbahn des Hornings muss bei diesem Projekt nicht aufgebrochen werden, ausgenommen die Kreuzung, die für eine gewisse Zeit voll gesperrt wird.

 

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erstellt am 11.Nov.2016 | 08:00 Uhr

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