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Der Prignitzer

06. Dezember 2016 | 18:58 Uhr

Vorweihnachtliches Perleberg : Rathaus wird zum Adventskalender

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Morgens um halb zehn in Perleberg wird ab dem 1. Dezember ein Türchen geöffnet / Mittwoch wird der Kalender installiert

Am Mittwoch verwandelt sich das Rathaus in einen großen Adventskalender. 24 Fenster des historischen wie imposanten Verwaltungssitzes werden zu je einem Türchen, verwehren dem Betrachter dann den Blick ins Innere. Erst einmal! Denn jedes dieser Fenster steht für ein Kalendertürchen, das entsprechend mit LED ausgeleuchtet und am jeweiligen Tag „morgens um halb zehn in Perleberg“ geöffnet wird. Allerdings nicht das Fenster, sondern hinter einem als Tür nachempfundenen Banner in Rathausnähe verbirgt sich dann ein Highlight, das ein Händler, Gastronom, Dienstleister oder Handwerker an diesem Tag offeriert. „Welches, wissen wir auch noch nicht“, gesteht Jenny Porep, eine der Akteurinnen der Initiative Perleberg. Mit diesem Projekt„Perleberg öffnet Türen“ belegten die Rolandstädter Platz eins im Wettbewerb, den die IHK Potsdam in diesem Jahr ausgelobt hatte, um die Innenstädte zu beleben.

Für die Gastronomen ging Roy Hartung in den sprichwörtlichen Ring, Jenny Porep vertrat die Geschäftsleute, Optikermeisterin Diana Stürzebecher das Handwerk. Die Stadt war mit Marketing und Wirtschaftsförderung dabei. Und gemeinsam wurde ein Konzept erstellt, eingereicht und für super befunden. Der Lohn: 4500 Euro Prämie, „die wir für unseren ersten Adventskalender eingesetzt haben“, so Diana Stürzebecher. Denn nicht nur die Kalendertürchen mussten gezimmert und mit LED-Lämpchen versehen sowie Banner entworfen und gestaltet werden. Ein großer Wanderstern wird jeden Tag vor dem Geschäft, der Gastlichkeit oder Einrichtung stehen, die sich hinter dem Kalendertürchen verbirgt. Und auch im „Prignitzer“ wird zu erfahren sein, wo „morgens um halb zehn in Perleberg“ die nächste Überraschung wartet.

„Wer dabei ist, das stand mit der Erarbeitung unseres Konzeptes fest“, so Jenny Porep. Wer künftig auch mitmachen wird, das werde man sehen, denn, dass es eine Neuauflage dieses vorweihnachtlichen Events geben wird, davon gehen die Initiatoren ganz fest aus. „Mehr noch, wir hoffen, dass es sich etabliert, ein Selbstläufer wird“, ergänzt Diana Stürzebecher. Erreicht habe man aber bereits, dass man untereinander mehr kommuniziert, und wenn der Stern von einem zum anderen wandert, es sicher noch mehr wird, ist Jenny Porep überzeugt. Der Händlerstammtisch sei inzwischen schon recht gut besucht – ein Anfang, der optimistisch stimmt. Initiative Perleberg sollte nicht nur Name, sondern Programm sein. „Daran arbeiten wir“, betonen die Akteure.

 

 

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erstellt am 22.Nov.2016 | 05:00 Uhr

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