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Der Prignitzer

11. Dezember 2016 | 14:49 Uhr

Besucher fühlen sich wohl in Wittenberge : Nur wenige Beschwerden von Touristen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Besucher sollen mehr Informationen erhalten

Fünf Beschwerden bei rund 50 000 Kunden- und Besucherkontakten im Jahr, diese Statistik der Wittenberger Touristinformation und der Tourismusunternehmen der Stadt kann sich sehen lassen. Selbst wenn man berücksichtigt, dass noch die eine oder andere Klage nicht in der im Kultur- und Festspielhaus ansässigen Einrichtung, sondern im Rathaus oder auf dem Internet-Portal „Der Märker“ eingeht. „Wir sprechen in jedem Fall mit dem unzufriedenen Kunden und dem Leistungsanbieter“, versichert Simone Albers, Marketingleiterin im Kultur-, Sport- und Tourismusbetrieb (KSTB). „Dabei geht es uns um den konkreten Anlass für die Unzufriedenheit. Wir prüfen auch, ob wir generell etwas verändern müssen.“

Dazu gibt es in Wittenberge neben Einzelgesprächen zwei Mal im Jahr bei den Stammtischen die Möglichkeit. Im Frühjahr setzen sich Vertreter von Stadt und KSTB mit den Hoteliers und Zimmervermietern zusammen. Sie klären aufgetretene Probleme, beraten anstehende Entwicklungen, tauschen sich über Ideen und Konzepte aus. Auch rechtliche und organisatorische Fragen werden besprochen. Morgen versammeln sich die Gastronomen zu ihrem jährlichen Stammtisch. Dann wird es unter anderem um Öffnungszeiten gehen. Aber auch darum, wie zu vermeiden ist, dass die Mehrzahl der Gastronomiebetriebe an der Elbe gleichzeitig wegen Urlaub schließt.

In den nächsten Jahren wird die Digitalisierung zum Dauerthema in der Touristinformation wie in den Hotels und Pensionen sowie bei anderen Dienstleistern werden. Dabei geht es darum, den Gästen mit mehr Informationen einen angenehmeren und unterhaltsameren Aufenthalt in der Stadt zu sichern. Das soll bei der Begrüßung an der Stadtgrenze, den großen Besucherparkflächen und Fahrradabstellplätzen beginnen und digitale Auskünften an wichtigen Attraktionen und Stadtrouten und freies WLAN in den Unterkünften und der Touristinformationen einschließen.

So würden Besucher rasch erfahren, welche kulturellen und sportlichen Angebote es in den nächsten Stunden oder Tagen in Wittenberge und Umgebung gibt, wo sich geöffnete Gaststätten und Geschäfte befinden, wie man schnell zur nächsten Rad- oder Wanderroute und zu Sehenswürdigkeiten kommt.

Für Uwe Neumann, Werkleiter des KSTB, geht es dabei nicht allein um digitale Schautafeln und Pläne, sondern um die ganze städtische Infrastruktur. „Wenn wir eine neue Laterne aufstellen, müssen wir überlegen, ob wir diese künftig auch für freies W-Lan und als Ladestation für Elektromobilität nutzen wollen.“  

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erstellt am 19.Okt.2016 | 10:00 Uhr

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