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Der Prignitzer

08. Dezember 2016 | 21:07 Uhr

Kleine Eseldame erobert Herzen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Vermutlich letzter Zuwachs in diesem Jahr im Tierpark, dessen Leiter sich mit der Geburtenrate von rund 30 Jungtieren sehr zufrieden zeigt

Seit Montag hat das kleine schwarze Eselmädchen, das im Juni im Tierpark geboren wurde, eine Spielkameradin. Ein zweites Eselmädchen wurde geboren. „Etwas außergewöhnlich ist vielleicht der Zeitpunkt, denn eigentlich ist Juni/Juli die Hauptwurfzeit. Doch alles ist noch im Rahmen und im grünen Bereich“, betont Tierparkleiter Michael Niesler. Offensichtlich haben die Grauen gespürt, dass uns in diesem Jahr ein langer Sommer beschieden ist, fügt er scherzhaft an.

Die Geburt verlief ganz normal, die Kleine fühle sich „eselwohl“ und ist schon ausgesprochen pressefreundlich.

Am gleichen Tag wurde auch noch Guanakohengst im Tierpark geboren. „Das dürften aber die letzten Jungtiere in diesem Jahr sein“, so der Tierparkchef, der sich ganz zufrieden mit der diesjährigen Geburtenrate zeigt. Mehr als 30 Jungtiere seinen geboren worden, neben den zwei Eseln, ein Luchs, Muffel- und Damwild, Steinböcke, Rothirsche und Nasenbären. Mit Blick auf Letztgenannte wird es nun auch Zeit für das neue Nasenbärengehege. Richtfest wurde bereits gefeiert, sprich das Dach ist drauf. Jetzt ist man am Innenausbau und bei der Gestaltung der Außenanlage, so Michael Niesler. Auch eingangs des Tierparks wird demnächst gebaut. Ein Toilettenhäuschen soll hier in Nachbarschaft der Kasse entstehen. „Die Hauptleitung ist bereits angeschlossen“, berichtet der Tierparkleiter. Rund 15   000 Euro kostet das Vorhaben ist von Klaus Neumann, Geschäftsführer der GWG, die den Tierpark betreibt, zu erfahren. Derweil nimmt auch der neue Tierparkvorplatz erste Konturen an. „Man kann förmlich zusehen, wie er entsteht“, betont Michael Niesler. Stolze 440  000 Euro investiert die Stadt in die Verschönerung bzw. Neugestaltung. Bis zum Frühjahr 2017 soll alles fertig sein.

Das große Eingangsareal attraktiver zu machen, ist ein bereits lang gehegter Wunsch, der nun endlich realisiert werde, denn „der Vorplatz ist so etwas wie eine Visitenkarte“, betont der Tierparkchef. Mehr als 70 000 Gäste zählt der Tierpark jedes Jahr und gehört damit zu den wichtigsten Anziehungspunkten in der Region. Noch bis Ende Oktober ist das Areal täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Von November bis Februar verkürzt sich die Öffnungszeit nachmittags auf 16.30 Uhr. Trotz Umbaus des Vorplatzes stehen ausreichend Stellflächen zur Verfügung, unterstreicht der Tierparkleiter. Entlang der Industriestraße kann geparkt werden und sofern der erste Bauabschnitt fertig ist, kann auch hier geparkt werden.  

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erstellt am 29.Sep.2016 | 10:55 Uhr

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