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Der Prignitzer

09. Dezember 2016 | 22:19 Uhr

Kuriosität in Nettelbeck : Katze Lilly verzögert Herbstfeuer

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wärme und Flammen begrüßen die kalte Jahreszeit und führen Einwohner der Prignitz zusammen

Wenn es draußen kälter wird, sind Herbstfeuer genau die richtige Gelegenheit, um das Dorfleben anzukurbeln. Glühwein, Bratwurst, Flammen und Gespräche – Zutaten, die überall in der Prignitz am Wochenende anzutreffen waren. „Wir haben das bereits seit vier Jahren etabliert und versuchen so ein Gemeinschaftsleben zu installieren“, erzählt Berges stellvertretende Bürgermeisterin Susanne Scherfke-Weber.

„Feuer ist immer toll und sieht einfach schön aus“, ist Kim Schmedemann überzeugt. Sie steht mit ihrem Papa Mario am Feuer und betrachtet die Flammen: „Zudem ist es einfach eine super Gelegenheit, um das eigene Laub aus dem Garten zu schaffen und gleichzeitig eine der wenigen Gelegenheiten, in denen das Dorf zusammenkommt.“

„Obwohl auch noch der besondere Adventsmarkt am 19. November ansteht. In diesem Jahr kommen noch mehr Händler in den alten Pferdestall und die Friedensstraße wird sogar extra an diesem Tag zur Einbahnstraße, das ist schon eine Besonderheit“, so die stellvertretende Bürgermeisterin.

Eine Besonderheit der anderen Art bekamen die Besucher des Herbstfeuers in Nettelbeck geboten. Auf die Minute pünktlich um 19 Uhr sollte auch in diesem Jahr wieder das Feuer entzündet werden. Doch daraus wurde nichts, war doch selbst in der Dunkelheit von den Umstehenden eine Bewegung im Ast-Berg entdeckt worden. Katze Lilly hatte sich eingeschlichen. „Da zünden wir natürlich nicht“, so Ortswehrführer Klaus-Peter Schulz. Doch blieb es nur eine kurze Verzögerung und so konnte Geburtstagskind Jens Hampe zur Entzündung schreiten. „Für die Kinder ist das immer ein Spaß, sie können bei der Dunkelheit draußen sein und hier gibt es Knüppelkuchen, außerdem schmeckt die Wurst am Feuer und in der Gemeinschaft gleich doppelt so gut“, so Elisabeth Lerche. Worte, die wohl alle Anwesenden ebenso gewählt hätten.

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