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Der Prignitzer

05. Dezember 2016 | 17:34 Uhr

Führungswechsel an der Perlebrger Oberschule : Jutta Barfuß ist die neue Oberschulrektorin

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Am Sonnabend lädt die Friedrich-Gedike-Oberschule zum Tag der offenen Schultür ein

Seit dem 1. Oktober ist Jutta Barfuß Rektorin der Friedrich-Gedike-Oberschule. Geboren und aufgewachsen in Nordrhein Westfalen stand für die heute 50-Jährige spätestens seit der Grundschule fest: „Ich werde mal Lehrerin“.

Mit der Wende zog es die junge Pädagogin in den Osten. „Zwischen Nordrhein Westfalen und Brandburg bestand eine Partnerschaft“, erinnert sie sich. Im Rahmen dieser wurde auch für Lehrer im neuen Bundesland Brandenburg geworben. „Wir waren damals einige, die sich dazu entschlossen“, erzählt Jutta Barfuß. Es habe ihr hier gefallen und so sei sie geblieben.

Politik, Geographie und Wirtschaft unterrichtet sie, zuletzt zwölf Jahre am Oberstufenzentrum (OSZ) in Wittenberge. Damit gingen all jene Schüler auch durch ihre Hände, die nach der 10. Klasse von der Friedrich-Gedike-Oberschule geradewegs aufs Oberstufenzentrum wechselten, um hier ihr Abitur abzulegen. „Es waren so auch die Schüler, die praktisch die Brücke schufen zu meiner heutigen, neuen Aufgabe“, ergänzt sie.

„Oberschulrektorin – eine neue Herausforderung“, gesteht Jutta Barfuß, auf die sie sich ebenso freute wie auch gespannt war. Die Schule in der Dergenthiner Straße als Gebäude kannte sie und „die Kollegen, wie man sich eben untereinander kennt“, fügt sie schmunzelnd an. Angetroffenen habe sie eine freundliche, moderne Schule, die sich intensiv mit verschiedensten Schülern auseinandersetzen muss, „sie dort abholt, wo sie stehen, um sie zu einem Schulabschluss zu führen“. Eine hohe pädagogische Herausforderung, die hier mit viel Engagement und Kreativität gemeistert werde.

Aber auch die Probleme, mit denen die meisten Schulen zu kämpfen haben, gibt es hier. „Auch wir freuen uns über jeden vor allem auch jungen Kollegen, der unser Team stärkt. Derzeit sind wir zwar in der glücklichen Lage, dass alle Stellen besetzt sind, doch es reicht gerade so“, betont die Oberschulrektorin, deren Sohn übrigens ebenfalls auf Lehramt studiert und deren Tochter die 7. Klasse besucht.

Die Berufsorientierung, das war ein Schwerpunkt an der Friedrich-Gedike-Oberschule „und wird es auch weiterhin bleiben“, so Jutta Barfuß. Was liegt da näher, als die eigenen Erfahrungen hinsichtlich schulischer Perspektiven die das OSZ offeriere, entsprechend einzubringen.

Am Sonnabend öffnet die Friedrich-Gedike-Oberschule wieder ihre Türen, lädt insbesondere die künftigen Siebenklässler und ihre Eltern ein, sich ein Bild von der Schule, den umfangreichen Ganztagsangeboten und natürlich auch von den Möglichkeiten zu machen, die mit dem Schulabschluss den Mädchen und Jungen dann offen stehen. „Und auch eine Neuerung werden wir anbieten“, verrät die Oberschulrektorin. Denn beworben habe man sich im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts mit dem neuen Schuljahr auch die Gesellschaftswissenschaften mitabzudecken. Geschichte, Politik, Geographie und Wirtschaft – diese Kombination solle angeboten werden, sofern die Zusage komme und sich ausreichend Schüler dafür entscheiden. Der Antrag sei bereits gestellt, jetzt warte man auf die Genehmigung.  

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erstellt am 15.Nov.2016 | 05:00 Uhr

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